Es ist schon ein interessantes Phänomen. Nach der Veröffentlichung von #nichtmeinaerztetag war ich von der erstaunlichen Resonanz auf Youtube überwältigt: 1.8 Millionen Aufrufe, +26.000 Abonnenten, Ø 99 % positive Rückmeldungen (Daumen hoch) und zahlreiche Kommentare und Segenssprüche von Eltern und Familien, die sich für den unermüdlichen Einsatz gegenüber den Kindern bedanken.

Auf Twitter zeichnete sich ein anderes Bild ab: Dort tummeln sich unter dem Hashtag #nichtmeinaerztetag zahlreiche Meinungen von Usern, die empört sind, ja geradezu fassungslos, als hätten die Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V. eine Grenze überschritten, an die sich niemals auch nur jemand heranwagen darf:

Das brachte mich dann ins Grübeln. Zum einen darüber, weshalb auf Twitter so ein hohes Spannungspotential herrscht. Vielleicht liegt es am unterschiedlichen Algorythmus der verschiedenen Social Media Kanäle?

Vielleicht eignet sich Twitter aber auch einfach besser, um kurze und emotionale Statements abzugeben. Schließlich ist die Zeichenzahl auf Twitter stark begrenzt und damit auch die Möglichkeit zur Argumentation. Mehr Eindruck als Fakten schinden womöglich harsche Rhetorik, düstere Prognosen und geplante Affronts.

Aus meinem bisherigen Wissen über Wissenschaftstheorie und Medizintheorie wusste ich schon recht früh, dass die Debatte COVID-19 sehr einseitig bzw. begrenzt, d.h. biomedizinisch geführt wird. Das biopsychosoziale Modell in der Erforschung der COVID-19-Pandemie als Prämisse zu nutzen, ist leider eine Rarität. Dies wäre jedoch dringend notwendig, um anzuerkennen, welche Schritte für eine erfolgreiche Überwindung der COVID-19-Pandemie notwendig wären. Und diese Schritte sind wesentlich reichhaltiger, als nur das Virus einzudämmen. Vielmehr besteht die Kunst in der COVID-19-Pandemie darin, sie auch als eine Krise des menschlichen Geistes auf sozialer und psychologischer Ebene anzuerkennen. In seinem jetzigen Bewusstsein ist der Mensch tief gefangen darin, seine Glaubenssätze für Wissen zu halten (z.B. das Immunsystem würde nicht ausreichen, um vor COVID-19 zu schützen). Und viele Institutionen, die uns tagtäglich begleiten, führen nicht unbedingt dazu, bestimmte Glaubenssätze zu hinterfragen, sondern diese noch zu befeuern.

Hast du dich schon mal gewundert, weshalb während menschlicher Krisen Ideologien erstarken? Ganz einfach, weil nicht genug hinterfragt wird. Der menschliche Geist braucht einfach zur intuitiven Orientierung die Fähigkeit sich zu wundern, zu hinterfragen und neu auszurichten, falls notwendig. Eine Neuorientierung kann durchaus Angst machen. Ein und denselben Kurs in einer sich ständig ändernden Umwelt zu wählen, kann jedoch mit einem vorgefertigten Plan zu einem fatalen Fehler werden. Und wie sagte das uns weltbekannte Genie so schön:

„Planung ist der Ersatz des Zufalls durch den Irrtum.“

Albert Einstein

Wieso ist #nichtmeinaerztetag in diesem Zusammenhang so immens wichtig?

Die Aktion von Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V. erinnert uns daran, bestehende Paradigmen zu hinterfragen, wie etwa den Beschluss des 124. Deutschen Ärztetags:

„Das Recht auf Bildung mit Kita- und Schulbesuch kann im Winter 2021/2022 nur mit einer rechtzeitigen COVID-19-Impfung gesichert werden. Ohne rechtzeitige Impfung, insbesondere auch für jüngere Kinder, führt ein erneuter Lockdown für diese Altersgruppe zu weiteren gravierenden negativen Folgen für die kindliche psychische Entwicklung.Die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe erlangen Familien mit Kindern nur mit geimpften Kindern zurück.“

124. Deutscher Ärztetag, 4. & 5. Mai (Beschlussprotokoll S. 31/32).

Wissenschaftstheorie funktioniert nicht nach dem Prinzip von Wahrsagekugeln. Es gibt einen gewissen Rahmen, innerhalb dessen wissenschaftliche Hypothesen Ergebnisse postulieren können. Dazu gehört aber nicht, dass Studien zu Impfstoffen, die innerhalb mehrerer Monate mit ein paar Tausend Menschen durchgeführt werden, voraussagen können, welche langfristigen Folgen (z.B. in 20 Jahren bei Kindern) auftreten können.

Das Video von Dr. Grüner wurde übrigens entfernt, da es gegen die Nutzungsbedingungen von Youtube verstößt. Der Notfallarzt schilderte, dass er keine Pandemie in seinen vielfältigen Einsätzen sieht, aber Impfkomplikationen bei Personen an der Tagesordnung stehen. Ein Beispiel für mediale Verzerrung? Youtube scheint hier seine Erfahrung ganz einfach unterdrücken zu wollen.

Die Medizin sollte durch die Erforschung von Medikamenten nur zu gut wissen, dass keine Wirkung ohne Nebenwirkung einhergeht. In den meisten Fällen kann die schulmedizinische Theorie nicht genau erklären, wie Medikamente funktionieren, sondern nur, dass sie funktionieren. Und wir sollten uns nichts vormachen: Wir sind weit davon entfernt, erklären zu können, wie COVID-19-Impfstoffe wirken.

Wenn wir nicht mal erklären können, wie Leben ensteht, wie die Wechselwirkung von Körper und Geist entsteht und funktioniert, was Bewusstsein ist und welche Rolle es für die Wissenschaft spielt, wie können wir dann erwarten, dass wir die Prinzipien von Impfstoffen zur Anwendung beim Menschen bis zur Vollendung erklären können?

Wollen wir davon ausgehen, dass es Sinn macht, „die kleinen Fragen“ annähernd beantworten zu können, „die großen Fragen“ aber nicht? Wie lange wollen wir noch nach dem folgenden Prinzip in der Wissenschaft fortsetzen?:

„Die moderne Wissenschaft basiert auf dem Prinzip: »Gib uns ein Mysterium und wir erklären den Rest.« Dieses Mysterium ist das Erscheinen aller Masse und Energie im Universum und aller regierenden Gesetze in einem einzigen Augenblick aus dem Nichts.“

Rubert Sheldrake

Ich möchte damit nicht sagen, dass wir keine Ahnung haben, was wir tun oder nicht wissen, wie bestimmte Wirkstoffe/Impfstoffe funktionieren könnten. Im Gegenteil, sie funktionieren in vielen Fällen sehr gut. Aber beruht der Effekt auf der Theorie, die den Effekt postuliert? Wohl eher nicht. Theorien können niemals wirklichkeitsgetreu beschreiben, wie ein Phänomen wirkt.

Dass unsere Evidenz begrenzt ist, ist eine der Prämissen des Vereins Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V. – zugleich sind für den Verein „Impfstoffe […] Teil der ärztlichen Fürsorge.“ Im Gegensatz zu den angeführten Tweets lässt sich bei dem Verein eine differenzierte Sichtweise erkennen, die weder eine Maßnahme grundsätzlich verteufelt, noch naiv befürwortet.

Es kommt letztlich immer auf die Evidenz an, d.h. wie viele Daten stehen über welchen Zeitraum in welchem Kontext zur Verfügung? Und abhängig von diesen Resultaten sollte individuell abgewogen werden, wer sich impfen möchte und wer nicht.

Es geht letztlich im Leben auch nicht darum, jemanden „Zwangszubeglücken“. Das war auch Gesundheitsminister Jens Spahns Meinung, bis er diese zur Einführung der Masernimpflicht mal eben änderte. Es geht darum, gegenseitig die Integrität zu wahren. Und das sehe ich momentan in der derzeitigen Disskusionskultur in deutschen sozialen Medien nicht. Viel zu häufig wird Statement mit Beleidigung und Fakt mit Fiktion verwechselt. Das ist im öffentlichen Raum, ebenso wie in der Wissenschaft der Fall.

Wieso sehen wir nicht, dass die Kinder keine COVID-19-Impfung brauchen, da sie nicht nur in seltensten (!) Fällen erkranken, sondern auch kein Treiber des Infektionsgeschehens sind? Wieso sehen wir nicht, dass die Wahrung der Individualität eins unserer höchsten Güter ist?

Vielleicht sehen wir es nicht, weil wir nach einem Jahr Pandemie einfach nur nach einem Ausweg suchen. Und da kann der Wahn schon einmal überhandnehmen. Insbesondere, wenn massenpsychologische Phänomene das Treiben der Gesellschaft bestimmen.

Gefährlich ist’s, den Leu zu wecken, Verderblich ist des Tigers Zahn, Jedoch der schrecklichste der Schrecken, Das ist der Mensch in seinem Wahn.

Friedrich Schiller

Letztlich sollte auch jeder merken, dass es bei #nichtmeinaerztetag nicht darum geht, jemanden zu verletzen oder anzugreifen. Es geht darum, eine auf Fakten basierende Diskussionskultur zu erschaffen, in der jede (konstruktive) Meinung erlaubt ist. Von mir aus sind auch destruktive Meinungen erlaubt, allerdings sollten sich diese Personen auch einfach einmal bewusst machen, weshalb sie diesen Drang (psychologisch) verspüren, Beleidigungen oder gezielte Verletzungen zuzufügen.

Wer nicht mit sich selbst umgehen kann, kann es vermutlich auch nicht mit dem Internet oder sozialen Medien… Genauso wenig, wie wir uns von Angst leiten lassen sollten, sollten wir uns von Hass leiten lassen. Vielleicht ist ein grundsätzlicher Paradigmenwechsel notwendig, der auch über die rein rationale Auffassung zukünftiger Entwicklungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse hinausgeht? Vielleicht sind Bestrebungen zur emotionalen Intelligenz und Transzendenz hilfreiche Komponenten, die mehr Licht auf den dunklen Weg der Gesellschaft werfen können?

Am 1. November 2020 erschien meine Analyse „COVID-19 (SARS-CoV-2) holistisch betrachtet“ auf Englisch mit einem Update auf researchgate. Ich habe mir nach Rückmeldungen von wiss. Mitarbeitern und Professoren die Mühe gemacht, meinen Artikel auch für ausländische Wissenschaftler verfügbar zu machen und außerdem um die mediale, wissenschaftliche und politische Entwicklung von Mai bis November zu ergänzen.

Anbei findet ihr nun den Link zum englischen Dokument sowie die Übersetzung auf Deutsch exklusiv auf meinem Blog. Für Rückmeldungen und Kritik stehe ich euch auf Whatsapp zur Verfügung. Ich wünsche viele Erkenntnisse und spannendes Hinterfragen!

Hier geht’s zum englischen Artikel auf researchgate.


Update

1. November 2020:

Während ich meine Analyse vom Deutschen ins Englische übersetzte, kam mir die Idee, einen kurzen Überblick über die aktuelle Situation in Deutschland zu geben. 

Die typische Grippesaison verläuft von der 40. Kalenderwoche des aktuellen Jahres bis zur 20. Kalenderwoche des neuen Jahres. In diesen Wochen nimmt die Zahl der Virusinfektionen enorm zu, sodass der Influenza-Bericht des Robert-Koch-Instituts nicht mehr nur monatlich, sondern wöchentlich erscheint.[1] Im Jahr 2020 begann die 40. Kalenderwoche am 4. Oktober 2020, und ab diesem Zeitpunkt begannen auch die SARS-CoV-2-Infektionen zyklisch zu steigen. Am 15. Oktober 2020 erreichte die Zahl der SARS-CoV-2-Infektionen den höchsten Stand seit Beginn der Tests. Am 22. Oktober 2020 überschritt die Zahl der Infektionen zum ersten Mal die Anzahl von 10.000 (11.287, um genau zu sein). Seitdem schwankt die Zahl der Neuinfektionen zwischen 10.000 und 20.000. Es muss jedoch berücksichtigt werden, dass auch die Testkapazität gestiegen ist (von 7.115 in KW 11 auf 272.397 in KW44).[2]

Quelle: Wikipedia COVID-19 Pandemie-Daten, 2020.[3]

Die zunehmende Fokussierung der deutschen Medien und Politik auf die Zahl der Neuinfektionen hat zu einer zunehmenden Dramatisierung der Situation geführt. Dabei geht es nicht um eine Verharmlosung von SARS-CoV-2 (COVID-19), sondern um die tatsächlich messbaren Auswirkungen (Erkrankungen, Todesfälle, Folgeschäden) der Infektionen als eine zentrale Kenngröße für den Ausgang dieser Pandemie. 

Da jedoch die messbaren akuten Schäden der Pandemie zunehmend aus dem politischen Blickfeld geraten sind und sich der Fokus nun auf die steigende Zahl der Infektionen verlagert hat, haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Bundesministerpräsidenten und ihre Berater am 2. November 2020 für die Notwendigkeit eines erneuten Lockdowns in Deutschland entschieden, der dazu beitragen soll, die Kurve der Neuinfektionen abzuflachen.[4]

Obwohl dieses Dokument keine politischen Statements enthalten soll, muss festgestellt werden, dass viele Politiker diese Entscheidung stark kritisiert haben. Der Vizepräsident des Bundestages[5], Wolfgang Kubicki, appellierte sogar gegen diese politische, aber aus seiner Sicht rechtlich nicht haltbare, Entscheidung Klage zu erheben.[6] Diese Entscheidung wurde von Merkel ohne Zustimmung des Parlaments im Deutschen Bundestag getroffen. Deshalb argumentierte Kubicki: „Die Beschlüsse bleiben von solch einer bemerkenswerten Widersprüchlichkeit, dass nur fraglich erscheint, wann das erste Gericht sie kippt und nicht ob.“[7]

Was jedoch von größerem Interesse sein sollte, ist die wissenschaftliche Sicht auf die Auswirkungen dieser Entscheidung. Man muss die langfristigen Folgen dieser Entscheidung berücksichtigen. Der zweite Lockdown wird von der Politik dazu benutzt, die Welle der Neuinfektionen zu „brechen“, ohne ausgewogene Berücksichtigung der tatsächlichen COVID-19-Situation. Daher kann die Zahl der Infektionen jederzeit als zu hoch von Spitzenpolitikern wie Bundeskanzlerin Angela Merkel deklariert werden, was folglich neue Lockdowns rechtfertigen könnte, auch wenn ein Anstieg tatsächlich typisch für die Grippesaison ist. Was Politiker bei dieser Auffassung von Pandemien zudem nicht berücksichtigen, ist, dass das Virus weniger schädlich sein könnte, als noch zu Beginn.[8]

Wie man sieht, haben die Fehlinformationen und die Verwirrung der Bevölkerung durch Medien und Politik nicht aufgehört, obwohl jeder die faktischen Auswirkungen der Angst auf die psychische und physische Gesundheit aufgrund von Pandemien kennen sollte. Die Liste der Kritiker von Lockdown-Politiken und deren Langzeitschäden, darunter das Deutsche Netzwerk für Evidenzbasierte Medizin e.V.[9], das National Bureau of Economic Research (NBER)[10], das Institut der deutschen Wirtschaft (IW)[11], Leiter von Gesundheitsbehörden und andere, wurde jedoch noch viel länger.[12],[13][14],[15],[16],[17],[18] Im Folgenden ein Zitat der Stellungnahme der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, die mit Hilfe von Prof. Dr. Hendrick Streeck, Prof. Jonas Schmidt-Chanasit und 32 unterstützenden Organisatione veröffentlicht wurde[19]:

„[…] Wieder auf Lockdowns zu setzen, könnte – in der Hoffnung Infektionszahlen zu senken – die reflexartige Konsequenz darauf sein. Aber wir haben in den Monaten der Pandemie deutlich dazugelernt. Der Rückgang der Fallzahlen ist politisch zwar eine dringende Aufgabe, aber nicht um jeden Preis. Wir erleben bereits die Unterlassung anderer dringlicher medizinischer Behandlungen, ernstzunehmende Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen durch soziale Deprivation und Brüche in Bildungs- und Berufsausbildungsgängen, den Niedergang ganzer Wirtschaftszweige, vieler kultureller Einrichtungen und eine zunehmende soziale Schieflage als Folge. […]”[20]

Obwohl ein neuer Lockdown fatal sein könnte, zielt die deutsche Politik darauf ab, „die Infektionsdynamik schnell zu unterbrechen, so dass in der Weihnachtszeit keine weitreichenden Einschränkungen notwendig sind“.[21] Die Einschränkungen für das öffentliche Leben werden für ab dem 2. November 2020 festgelegt. Selbst der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisationen, Dr. David Nabarro, hat eine Kehrtwende vollzogen, als er in einem Interview mit dem Spectator sagte: „Wir appellieren wirklich an alle führenden Politiker der Welt: Hören Sie auf, Lockdowns als primäre Kontrollmethode einzusetzen.[22] Und der Europäische Direktor der WHO, Hans Kluge, stimmte dieser Ansicht am 29. Oktober 2020 zu, während er auf die wirtschaftlichen Nebenwirkungen neuer Lockdowns hinwies.[23] Aber es scheint, dass die deutsche Politik sich der langfristigen Kosten der Lockdowns und der Warnungen renommierter Experten nicht bewusst ist.

Ein weiterer Streitpunkt in Bezug auf Langzeitschäden ist die aktuelle Debatte über die Mund-Nasenschutz-Regelungen. Die wichtigste Arbeit wurde im Juni/Juli 2020 von der Psychologin Daniela Prousa durchgeführt. In ihrer Studie: „Studie zu psychologischen und psychovegetativen Beschwerden durch die aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungenin Deutschland“ untersuchte sie die psychologischen und psychovegetativen Beschwerden des Mund-Nasenschutzes in einer Stichprobengröße von n=1010 in Deutschland. Die Ergebnisse sind recht erstaunlich:

„Die Tatsache, dass ca. 60% der sich deutlich mit den Verordnungen belastet erlebenden Menschen schon jetzt schwere (psychosoziale) Folgen erlebt, wie eine stark reduzierte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft aufgrund von aversionsbedingtem MNS-Vermeidungsbestreben, sozialen Rückzug, herabgesetzte gesundheitliche Selbstfürsorge (bis hin zur Vermeidung von Arztterminen) oder die Verstärkung vorbestandener gesundheitlicher Probleme (posttraumatische Belastungsstörungen, Herpes, Migräne), sprengte alle Erwartungen der Untersucherin. Die Ergebnisse drängen auf eine sehr zeitnahe Prüfung der Nutzen-Schaden-Relation der MNS- Verordnungen.“ (Daniela Prousa, 2020)[24]

Dennoch fordern Politik, Medien und Wissenschaftler wie Dr. Christian Drosten[25] und Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach[26] das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung, obwohl es keine entsprechenden Belege dafür gibt, dass asymptomatische Erwachsene und Kinder infektiös sind – oder, dass der Mund-Nasen-Schutz daran etwas ändern wird. Nachdem Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, den Nutzen von Gemeinschaftsmasken bezweifelte, forderte Karl Lauterbach seinen Rücktritt.[27] Aber es gibt noch weitere emotionale Äußerungen von Karl Lauterbach, vor allem was die Folgeschäden betrifft. Trotz der Tatsache, dass Grippe und andere Viren auch Folgeschäden verursachen[28], verwendete Lauterbach die Studie „Kognitive Defizite bei Menschen, die sich von COVID-19 erholt haben, im Vergleich zu Kontrollen“: Eine N=84.285 Online-Studie“ des Imperial College in London für seine Argumentation, obwohl sie nicht einmal von Fachkollegen begutachtet ist.[29] In der Talkshow Markus Lanz und auf seinem Twitter-Account nutzte er diese Studie, um seine Überzeugungen zu bekräftigen.[30],[31] Wissenschaftlich betrachtet, kann dies als zulässig angesehen werden, da es keine anderen Studien gibt, die dieses Ergebnis bestätigen. Daher sind weitere Untersuchungen notwendig, um die Aussagen Lauterbachs zu bestätigen. Aber solche voreiligen Schlussfolgerungen sind in der deutschen Politik, wie man sehen kann, sehr verbreitet.

Die Maßnahmen der deutschen Politik, wie das Tragen von Kleidermasken in Fußgängerzonen und die Schließung oder Einschränkung von Restaurants und Bars zu späten Zeiten (23 Uhr)[32], sind nicht nur unbewiesen, sondern müssen auch hinterfragt werden. Die Verwirrung durch verschiedene Maßnahmen und Arten von Lockdowns jeden Tag oder jede Woche muss aufhören, um potenziell schädliche psychische Auswirkungen für die Gesellschaft zu reduzieren (wie oben erwähnt). Wir haben in Deutschland im Jahr 2020 immer noch keinen Beweis für eine erhöhte Sterblichkeit (10-Monats-Prävalenz) im Vergleich zu den Jahren 2019 oder 2018. Todesfälle mit SARS-CoV-2 (nicht wegen) sind im Vergleich zu anderen Krankheiten nicht auffällig erhöht.

Quelle: Statista, 20.Oktober 2020.[33]

Wer mit SARS-CoV-2, aber nicht an SARS-CoV-2 stirbt, gilt in Deutschland immer noch als Corona-Toter. Obwohl die Sterblichkeitsrate bei SARS-CoV-2 (10-Monats-Prävalenz) im Gegensatz zu anderen Ursachen (12-Monats-Prävalenz) recht niedrig ist, gibt es in der Politik einen Bestätigungsfehler (confirmation bias) über die Gesamtgefahr von SARS-CoV-2 für die Bevölkerung. Quelle: Statista, 20.Oktober 2020.[34]

Es gibt so viele Diskussionen darüber, was getan werden könnte, um eine Ansteckung zu vermeiden, dass das psychologische und wirtschaftliche Wohlergehen der Bevölkerung von politisch aktiven Wissenschaftlern wie Drosten oder Lauterbach völlig in Vergessenheit gerät. Wir als Gesellschaft sollten uns nicht primär im die Infektionsrate kümmern. Darauf wies auch der Epidemiologe Gerard Krause in dem Nachrichtenportal Dlf hin. Während die Deutsche Gesellschaft für Virologie über den natürlichen Weg der Immunisierung mit SARS-CoV-2 besorgt ist, können wir jetzt sehen, dass sich der besondere Weg Schwedens auszahlt.[35] Die Infektionsraten in Schweden steigen zwar (vermutlich wegen der Testkapazitäten und des Wetters), aber die Fallsterblichkeit von SARS-CoV-2 in Schweden ist seit dem 29. Juli 2020 stets niedriger als 5 Todesfälle pro Tag. Obwohl Anders Tegnell, der schwedische Staatsvirologe, vom Konzept der Herdenimmunität nicht überzeugt war („Das Streben nach Herdenimmunität ist weder ethisch noch anderweitig zu rechtfertigen. Selbst wenn jüngere Menschen weniger schwer erkranken und seltener sterben, kann es dennoch vorkommen […]“)[36], könnte es in der Gesamtstatistik Hinweise darauf geben. An dieser Stelle möchte der Autor noch einmal daran erinnern, dass radikale Maßnahmen gegen SARS-CoV-2 schwere Nebenwirkungen haben, wie höhere Selbstmordraten, Traumata und psychische Schäden vor allem bei Kindern, die kaum betroffen sind. Hinzu kommen höhere Angst- und Depressionsraten und die Verschiebung notwendiger Operationen.[37],[38],[39],[40] Der Einsatz von Herdenimmunität und die Verbesserung des Schutzes von Risikogruppen könnte die beste Lösung sein, um Langzeitschäden zu minimieren.

Quelle: Wikipedia COVID-19 Pandemie-Daten, 2020[41]

Diese Maßnahmen können nachgewiesen werden. Mund-Nasen-Abdeckungen sind in diesem Zusammenhang nur eine potenzielle Maßnahme zum Schutz von Risikogruppen, nicht der allgemeinen Bevölkerung. Die Pflicht zum Tragen von Masken könnte lediglich psychologische und psychovegetative Schäden verursachen und gleichzeitig die natürliche Art der Immunisierung verlangsamen. Aber das deutsche Verwaltungsgericht antwortete auf den Dringlichkeitsantrag von Daniela Prousa mit der Bitte, die Mund-Nasen-Schutz-Verordnung endgültig aufzuheben, dass es keine Notwendigkeit gebe, die deutsche Bevölkerung in ihrer psychischen Gesundheit zu schützen. Der Staat sei, wie das Verwaltungsgericht behauptet, nur für die körperliche Unversehrtheit verantwortlich: „Ein Eingriff liegt nicht schon dann vor, wenn nur das psychische oder emotionale Wohlbefinden betroffen ist, vielmehr muss die körperliche Unversehrtheit betroffen sein.“[42] Hier haben wir ein Beispiel für nationale Ignoranz gegenüber der modernen wichtigen medizinischen Sichtweise, dass es eine Verbindung zwischen Körper und Geist gibt. Wie bereits im ersten Teil der Analyse beschrieben, erhält der Geist bei der Entstehung von Krankheiten, wie bei Krebs, Diabetes oder Virusinfektionen, immer mehr Aufmerksamkeit. Und es liegt in der Verantwortung des Staates nachzuweisen, dass es zunächst keine Auswirkungen des psychischen Wohlbefindens auf den Körper gibt (vgl. auch Rudolf Steiners Anthroposophie).[43]

Man muss sich fragen, ob alternative und ganzheitliche wissenschaftliche Meinungen nicht willkommen sind, wenn moderne Medien (Facebook, Youtube, Google) versuchen, Online-Inhalte von ehemaligen renommierten Experten wie Dr. Sucharit Bhakdi oder Dr. Wolfgang Wodarg zu zensieren.[44],[45] Kürzlich bestätigte ein Topmanager von Google, dass Google in der Lage ist, die Macht der Suchmaschine zu nutzen, um Einfluss auf den politischen Kurs zu nehmen.[46] Medien und Suchmaschinen haben die Fähigkeiten, dies in Bezug auf ihre Nutzerraten zu tun. Wie das Projekt Veritas herausgefunden hat, nutzen sie diese jedoch auch bewusst und bieten sie ohne Kosten für demokratische Parteien an, um politische Meinungen zu beeinflussen.[47]

Wenn das tatsächlich der Fall ist, gibt es in den meisten verwendeten modernen Medien keine wirkliche Meinungsfreiheit. Oder es gibt Meinungsfreiheit in bestimmten Bereichen, wo Medien und Politik in den Industrieländern dies zulassen. Politiker wie Cem Özdemir riefen wegen der Black-Lives-Matter-Bewegung zum Handeln auf, bezeichneten Kritiker der deutschen Corona-Politik dagegen als „#Covidiots“ und erzwangen damit die weitere Spaltung in unterschiedliche Überzeugungen des „Virenthemas“.[48] Özdemirs Meinung spiegelte sich auch in den Berichten über die Black-Lives-Matter-Demonstrationen wider.[49],[50] Während die Demonstranten dieser Demonstration als Philantrophisten („weltweit vereint gegen Rassismus“)[51] gefeiert wurden, die sich nicht an die geltenden SARS-CoV-2-Bestimmungen halten müssen, scheinen die „#Covidiots“ nach wie vor unsichere Bürger, Esoteriker oder politische Extremisten zu sein („Sie sind durch ihren Hass auf den Staat vereint“).[52],[53] Ich möchte noch einmal auf die negativen Auswirkungen der Stigmatisierung hinweisen. Hier scheinen die Medienberichte ambivalent zu sein und offensichtlich unterschiedliche Maßstäbe anzulegen.[54],[55],[56]

Wie man sieht, werden einige Forscher von Politikern und Medien favorisiert, wie der Chefarzt und Charité-Virologe Dr. Christian Drosten sowie Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach. Es scheint, dass Politiker heutzutage nur noch auf den Charité-Virologen hören, nicht mehr auf einen anderen Experten. Man sollte auch die Zwispalte in der Wissenschaft bedenken, die durch seinen Appell im April 2020 in der Öffentlichkeit entstanden: „Verlassen Sie sich nicht auf irgendwelche Professoren oder Ärzte, die behaupten, Mediziner zu sein und über diese Dinge Bescheid wissen“. Es soll nur „wenige Wissenschaftler in Deutschland geben, die sich mit dieser speziellen Viruserkrankung beschäftigen.“[57]

Karl Lauterbach war der am häufigsten eingeladene Fernsehgast in der SARS-CoV-2-Debatte (14 Auftritte). Der einzige geladene Gast, der gelegentlich die Politik kritisiert, Hendrick Streeck, hatte nur 6 Auftritte. Bhakdi selbst behauptete nicht die gleiche Fernsehzeit zu bekommen wie andere Wissenschaftler, obwohl ihn sein Fachwissen zu einem wertvollen und gut informierten Experten machen würde.145 Auch wenn Streecks Heinsberg-Studie (2020) ausgezeichnet war und das SARS-CoV-2-Virus besser einschätzbar gemacht hat, wird seine Meinung leider immer noch nicht von der deutschen Politik anerkannt (Stanford Prof. Dr. Ioannidis bestätigte Streecks Ergebnisse kürzlich durch die Veröffentlichung einer Meta-Analyse bei der WHO, die zu dem Schluss kam, dass die Letalität von COVID-19 bei etwa 0,23 liegt, aber geringer wäre, wenn ältere Menschen wirksamer geschützt würden).[58]

Quelle: Spiegel, (2020).[59]

Während es in Deutschland noch immer kein Interesse zu geben scheint, ausgewogene oder gar politikkritische Debatten durch Medien wie Funk, Spiegel oder RTL zu organisieren, ist Servus TV der erste (österreichische) Fernsehsender mit regelmäßigen kritischen Gästen wie Dr. Sucharit Bhakdi und Dr. Stefan Homburg. Leider scheinen einige „populäre“ Wissenschaftler kein Interesse an einem stetigen Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen unter Kollegen zu haben. Beispielsweise ist Prof. Dr. Drosten nicht mehr an einem Austausch mit dem bekannten Kollegen Streeck interessiert. Wie WELT berichtet, schrieb Streeck E-Mails an Drosten, erhielt aber keine Antwort. „Streeck sagt, er gönne Drostens Erfolg nach, aber er glaubt, dass an ihn ein anderer Maßstab angelegt wird als an Drosten. Dieses Beispiel illustriert den ständigen Mangel an Kooperation zwischen Experten in Deutschland.

Ein weiteres Ergebnis von Streecks Heinberg-Studie war das geringe Risiko einer Infektion durch Oberflächen in der häuslichen Umgebung. Es gibt zwar einige Studien, die darauf hindeuten, dass SARS-CoV-2 einen Monat auf Oberflächen und damit zehn Tage länger als die Grippe überleben könnte[60], und andere, die behaupten, dass SARS-CoV-2 bei Raumtemperatur nur bis zu sieben Tage überlebt[61], aber es gibt noch keinen geeigneten Beweis für eine mögliche Erkrankung durch Schmierinfektion. Dennoch behauptet das deutsche Gesundheitsministerium dies auf seiner informativen Website https://www.zusammengegencorona.de, ohne seine Aussagen zu verifizieren. Und sie werben für die Verwendung von Masken zum Mund-Nasen-Schutz, aber nicht als Schutz vor Husten (angesichts des schwachen Schutzes von Gemeinschaftsmasken vor Viren, wie sie selbst schreiben), sondern gegen häufiges Berühren des eigenen Gesichts. Wiederum ohne jeden Beweis.

„Eine Maske aus Stoff fängt einen Teil der Tröpfchen auf.
Aber die Tröpfchen und das Virus sind winzig klein.
Das Stoff-Gewebe ist dagegen sehr grob.
Die Viren sind kleiner als die Löcher in dem Stoff.
Ein Teil der Viren kann trotzdem hindurch gelangen.

Warum sollten Sie trotzdem eine Maske aus Stoff tragen?

Auch eine Maske aus Stoff hilft,
damit sich weniger Menschen mit dem Corona-Virus anstecken.
Sie fassen sich zum Beispiel seltener in das Gesicht
und berühren nicht so oft Ihre Augen oder Ihre Nase.
Außerdem gibt es manchmal Momente,
bei denen Sie nicht den Abstand von mindestens 1,5 Metern einhalten können.
Zum Beispiel beim Einkaufen, im Bus oder in der Bahn.
Das Corona-Virus kann auch äußerlich übertragen werden
über sogenannte Schmier-Infektionen.“[62]

Wie man sehen kann, geht es in dieser Debatte nicht darum, eine wissenschaftlich fundierte und langfristige Lösung zu finden, die natürlich die Beziehung zwischen lang- und kurzfristigen Schäden bewerten sollte. Man sieht es vor allem, wenn man mit der bekannten Suchmaschine nach der Anzahl der Suchergebnisse sucht. Dort kann man nicht nur den Unterschied in der Qualität, sondern auch in der Quantifizierung der Berichte sehen. Mir scheint, dass es in den meistgenutzten Medien confirmation bias gibt, wenn es darum geht, neutral und unparteiisch über verschiedene Arten von Meinungen und auch in der Quantität der Berichte über bestimmte Wissenschaftler im Umgang mit SARS-CoV-2 zu kommunizieren.

„Streeck Corona“: 896.000 Ergebnisse
„Lauterbach Corona“: 6.190.000 Ergebnisse
„Drosten Corona“: 2.850.000 Ergebnisse
„Bhakdi Corona“: 1.070.000 Ergebnisse
„Wodarg Corona“: 159.000 Ergebnisse
„Wiehler Corona“: 537.000 Ergebnisse
„Robert Koch Institut Corona“: 30.400.000 Ergebnisse
(Google-Suchergebnisse, vom 24. Oktober 2020)

Meiner Meinung nach kann das Vertrauen in die Meinung von Experten nicht der künftige Standard sein. Jeder Bürger ist dafür verantwortlich, sich zu informieren, um die aktuelle Situation einzuschätzen. Für die Lockdown-Politik am 2. November muss jeder Bürger Bedenken und Überlegungen äußern, insbesondere wenn es um die eigene wirtschaftliche Existenz geht.[63] Und auch, um die vorherrschende Meinung der Regierung zu hinterfragen und sie zu einem politischen Kurswechsel im Interesse der Gesundheit aller, vor allem aber der Kinder zu bewegen, wie der Kinderforscher Michael Hüter die deutsche Politik warnt: „Eine ganze Generation ist kollektiv traumatisiert.“

Ich selbst habe angefangen, die Bedeutung von Platons Trivium zu erkennen, insbesondere wenn ich Nachrichtenberichte, Beiträge in den sozialen Medien lese und Fernsehberichte über SARS-CoV-2 sehe. In seinem Trivium definierte Platon die logischen Fehler, die sehr hilfreich sind, um andere Argumente abzuwägen. Wenn zum Beispiel jemand behauptet, etwas über SARS-CoV-2 zu wissen, nur weil ein Wissenschaftler etwas darüber gesagt hat, helfen die logischen Irrtümer dabei, es als einen Appell an die Autorität zu erkennen. Autorität kann niemals Argumente ersetzen, sonst würde die Gesellschaft nicht rational handeln. Ein anderes Beispiel könnte der Appell an die Angst sein, der viele Male als Instrument benutzt wurde, um bestimmte politische Regelungen zu erreichen. Es gibt noch weitere Beispiele und ich kann das Trivium nur empfehlen, um bestimmte Meinungen zu hinterfragen.

Abschließend möchte ich den Leser noch einmal an die Bedeutung der eigenen Gesundheit erinnern. Niemand anders kann für die körperliche und geistige Gesundheit verantwortlich sein als derjenige, der den Körper besitzt. Wir als Gesellschaft können nicht erwarten, dass die Wissenschaftler uns retten, wenn wir selbst die Bedeutung eines gesunden Lebensstils und der Krankheitsprävention vergessen. Angefangen bei uns selbst, können wir auch andere Menschen daran erinnern, hinauszugehen und die Natur, das Essen und unsere Kommunikation mit anderen zu genießen. Wenn wir versuchen, uns völlig zu isolieren, wird die Situation noch schlimmer werden. Das Immunsystem sollte wieder in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit rücken. Nicht nur, um Krankheiten vorzubeugen, sondern auch, um das Leben für alle wieder sehr angenehm zu machen.

Vielen Dank fürs Lesen.

Tristan Nolting.


Literaturverzeichnis:

[1]https://influenza.rki.de

[2]Robert Koch-Institut. (29. Oktober, 2020). Laborkapazität für Tests auf das Coronavirus (COVID-19) in Deutschland bis KW 44 2020 (Tests pro Tag) [Graph]. In Statista. Zugriff am 30. Oktober 2020, von https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1110951/umfrage/testkapazitaeten-fuer-das-coronavirus-covid-19-in-deutschland/

[3]https://en.wikipedia.org/wiki/Template:COVID-19_pandemic_data

[4]https://www.welt.de/politik/deutschland/article218786968/Corona-Regeln-Neuer-Lockdown-Das-ist-verboten-das-ist-erlaubt.html

[5]https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/kubicki-nahezu-kompletter-lockdown-wird-lage-nicht-verbessern-a3366944.html

[6]https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/kubicki-ruft-zu-klagen-gegen-neue-corona-beschluesse-auf-a3367605.html

[7]https://www.liberale.de/content/kubicki-interview-fuer-die-passauer-neue-presse

[8]https://www.n-tv.de/wissen/Killer-oder-Schnupfen-Wie-mutiert-das-Virus-article21854892.html

[9]https://www.ebm-netzwerk.de/de/veroeffentlichungen/covid-19

[10]https://corona-transition.org/nber-studie-maskenpflicht-und-lockdown-brachten-nichts

[11]https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/fdp-chef-kritisiert-corona-plan-der-regierung-a3366865.html

[12]https://www.servustv.com/videos/aa-2549xqckh2111/

[13]https://www.youtube.com/watch?v=k7blF3wmoeE

[14]https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/oberster-richter-von-rheinland-pfalz-warnt-vor-sonderrechtsregime-der-bundesregierung-a3358500.html?meistgelesen=1

[15]https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gesundheitsamtsleiter-puerner-nach-kritik-ins-ministerium-zitiert-meine-meinung-lasse-ich-mir-nicht-verbieten-a3361419.html

[16]https://www.epochtimes.de/politik/ausland/wirtschaft-warnt-eindringlich-zweiter-lockdown-waere-fuer-deutschland-fatal-a3363610.html

[17]https://www.deutschlandfunk.de/epidemiologe-gerard-krause-erkrankungszahlen-sollten-der.676.de.html?dram:article_id=485544

[18]https://www.youtube.com/watch?v=k7blF3wmoeE

[19]https://www.kbv.de/media/sp/2020-11-02_KBV-Positionspapier_COVID-19.pdf

[20]https://www.kbv.de/media/sp/2020-11-02_KBV-Positionspapier_COVID-19.pdf

[21]https://www.thelocal.de/20201028/germanys-lockdown-proposal-to-save-christmas-leaked-what-you-need-to-know

[22]https://www.meinbezirk.at/niederoesterreich/c-regionauten-community/who-aendert-haltung-zu-lockdowns-und-spricht-sich-nun-dagegen-aus_a4288455

[23]https://www.epochtimes.de/politik/ausland/who-warnt-vor-negativen-nebeneffekten-landesweiter-corona-lockwdowns-a3368501.html

[24]Prousa, D. (2020). Studie zu psychischen und psychovegetativen Beschwerden mit den aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen. PsychArchives. https://doi.org/10.23668/PSYCHARCHIVES.3135

[25]https://twitter.com/karl_lauterbach/status/1272932776401162241?lang=en

[26]https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_88497902/virologe-drosten-erklaert-darum-sollten-sie-alltagsmasken-tragen.html

[27]https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-10/klaus-reinhardt-aerztepraesident-masken-schutz-karl-lauterbach

[28]Verkäufer SA, Hagan RS, Hayden FG, Fischer WA 2. Die versteckte Last der Grippe: Ein Überblick über die extra-pulmonalen Komplikationen einer Influenza-Infektion. Influenza Andere Atmungsviren. 2017;11(5):372-393. doi:10.1111/irv.12470

[29]Hampshire et al. (2020). Kognitive Defizite bei Personen, die sich von COVID-19 erholt haben, in Bezug auf Kontrollen Eine N=84285 Online-Studie. Pre-Print wurde am 21. Oktober von https://doi.org/10.1101/2020.10.20.20215863 heruntergeladen.

[30]https://www.youtube.com/watch?v=UDzONUyvfWA

[31]https://twitter.com/Karl_Lauterbach/status/1322101344283537408

[32]https://www.tagesschau.de/inland/corona-gipfel-massnahmen-101.html

[33]gbe-bund.de. (19. Mai, 2020). Anzahl der Todesfälle in Deutschland nach Geschlecht im Zeitraum von 1950 bis 2018 [Graph]. In Statista. Zugriff am 26. Oktober 2020, von https://de.statista.com/statistik/daten/studie/182907/umfrage/anzahl-der-todesfaelle-in-deutschland-nach-geschlecht-seit-1950/

[34]Statistisches Bundesamt. (19. Mai, 2020). Anzahl der Todesfälle in Deutschland nach häufigsten Todesursachen und Geschlecht im Jahr 2018 [Graph]. In Statista. Zugriff am 25. Oktober 2020, von https://de.statista.com/statistik/daten/studie/215791/umfrage/todesfaelle-in-deutschland-nach-todesursachen-und-geschlecht/

[35]https://twitter.com/c_drosten/status/1318188318555840512

[36]https://www.epochtimes.de/politik/ausland/schwedens-epidemiologe-tegnell-lockdowns-sind-keine-langfristige-loesung-a3366086.html

[37]https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/news-archiv/meldungen/article/experten-zunahme-von-depressionen-und-angststoerungen-durch-corona/

[38]https://www.welt.de/wirtschaft/article208557665/Wegen-Corona-In-Deutschland-wurden-908-000-OPs-aufgeschoben.html

[39]https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/So-hat-sich-die-Suizidrate-in-Deutschland-waehrend-der-Corona-Krise-entwickelt-id57332446.html

[40]https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/kindheitsforscher-die-corona-krise-ein-trauma-fuer-eine-ganze-generation-a3366036.html

[41]Wikipedia.org (2020). Vorlage:COVID-19 Pandemie-Daten. URL: https://en.wikipedia.org/wiki/Template:COVID-19_pandemic_data

[42]https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/klage-gegen-rki-abgelehnt-psychisches-oder-seelisches-wohlbefinden-spielt-keine-rolle-psychologin-empoert-a3350829.html

[43]Steiner, R. (2020): Zum Corona Rätsel – Ein Beitrag der Geisteswissenschaft. Rudolf Steiner Ausgaben.

[44]https://m.facebook.com/83788386909/photos/a.93443706909/10157137171071910/?type=3&source=48

[45]https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/soziales-netzwerk-aufsichtsgremium-entscheidet-nun-bei-facebook-ueber-strittige-inhalte/25805056.html?ticket=ST-2271542-L5zIhTVDWOzNo7R37yOh-ap6

[46]https://www.theeuropean.de/boris-reitschuster/youtube-loescht-einfach-ein-kritisches-video-mit-sucharit-bhakdi/

[47]https://www.epochtimes.de/politik/ausland/project-veritas-google-manager-vor-versteckter-kamera-politische-zensur-zugegeben-a3362534.html

[48]https://twitter.com/cem_oezdemir

[49]https://www.tagesschau.de/inland/georgefloyd-protest-deutschland-101~Lupe_pos-0.html

[50]https://www.tagesspiegel.de/berlin/black-lives-matter-demo-in-berlin-veranstalterin-ist-froh-dass-nicht-zu-viele-menschen-teilnahmen/25955494.html

[51]https://www.zeit.de/thema/black-lives-matter

[52]https://www.zeit.de/wissen/2020-09/corona-demos-berlin-rechtsextremismus-verschwoerungstheorien-sozialpsychologie

[53]https://www.spiegel.de/politik/deutschland/ach-so-ja-nazis-sind-auch-da-a-7805e693-69e2-4f7e-be82-af54a01f4435

[54]https://www.nordbayern.de/politik/kommentar-bei-demos-darf-es-nicht-zweierlei-mass-geben-1.10168361

[55]https://www.tagesschau.de/kommentar/corona-demos-111.html

[56]https://www.fr.de/meinung/corona-krise-covid-19-berlin-29-08-leugner-nazis-verschwoerungstheorien-hildmann-merkel-90033426.html

[57]https://www.youtube.com/watch?v=9AV4MTs5Mj0

[58]Ionnidis, John P.A. (2020). Aus Seroprävalenzdaten abgeleitete Infektionstödlichkeitsrate von COVID-19. Bulletin der Weltgesundheitsorganisation. Meta-Forschungs-Innovationszentrum in Stanford (METRICS). https://www.who.int/bulletin/online_first/BLT.20.265892.pdf

[59]https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1119839/umfrage/meisteingeladene-gaeste-in-den-talkshows-rund-um-das-thema-corona/

[60]Riddell, S., Goldie, S., Hill, A. et al. Der Einfluss der Temperatur auf die Persistenz von SARS-CoV-2 auf gemeinsamen Oberflächen. Virol J 17, 145 (2020). https://doi.org/10.1186/s12985-020-01418-7

[61]Chan KH, Sridhar S, Zhang RR, et al. Faktoren, die die Stabilität und Infektiosität von SARS-CoV-2 beeinflussen. J Hosp-Infekt. 2020;106(2):226-231. doi:10.1016/j.jhin.2020.07.009

[62]https://www.zusammengegencorona.de/leichtesprache/wie-koennen-ihnen-masken-helfen/

[63]https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bericht-bund-dringt-auf-drastische-anti-corona-massnahmen-ab-4-november-a3366551.html

Liebe DENKMAL-Podcast Freunde,

heute möchte ich einen wichtigen Beitrag zur aktuellen COVID-19-Pandemie liefern – veröffentlicht auf researchgate, der Datenbank für wissenschaftliche Forschungsergebnisse. Ich habe eine Analyse von rund 58 Seiten verfasst (inkl. Literaturverzeichnis), welche sich ganzheitlich mit der aktuellen und bisherigen Situation beschäftigen soll. Der Titel lautet:

COVID-19 (SARS-CoV-2) holistisch betrachtet –
Eine kommunikationspsychologische, gesellschafts-philosophische und biomedizinische Analyse der Pandemie (von Tristan Nolting)

Dabei bin ich zu einem Schluss gekommen, welcher Stark von dem des bisherigen Kurses von Politik und Medien abweicht. Meine Schlüsselthesen sind:

  • COVID-19 wurde in seiner Gefährlichkeit nachweisbar fehlkommuniziert 
  • Die Politik und Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben die Folgen für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt für die Zukunft zu verantworten
  • Die Politik trifft als Autorität unverantwortliche Entscheidungen über die Gesundheit des Bürgers und greift somit ohne Grundlage in das Recht der Selbstbestimmung ein 
  • Bei der COVID-19 Debatte handelt es sich um einen Glaubenskrieg der Bevölkerung ausgelöst durch bestimmte Institutionen (insbesondere ausgehend von den modernen Medien)

Abstrakt (Zusammenfassung):

Seit mehr als 6 Monaten nun ist die Gesellschaft an einer Entwicklung beteiligt, welche zu mehr und mehr Zwiespalte im zwischenmenschlichen, wissenschaftlichen, aber vor allem auch politischem Bereich führt. Die Ursache liegt an der Verbreitung des neuartigen Virus COVID-19, nicht aber an seiner Gefährlichkeit, sondern an der Fehlkommunikation zwischen Medien und Bevölkerung. Ob und inwiefern hier eine bewusste Manipulation zur Erreichung bestimmter Verhaltensweisen vorliegt, soll aus kommunikationspsychologischer Sicht beurteilt werden. Welche Rolle die Politik spielt und wieso sie die Fakten der Wissenschaft ignoriert und bewusst Schäden an der Wirtschaft und der mentalen Verfassung von Menschen herbeiführt, wird erläutert. Abschließend wird ein gesellschaftsphilosophisches Fazit gezogen, welches den Bürger als hauptsächlichen Akteur veranschaulicht. Diese Arbeit ist unter wissenschaftlichem Standard zur Literaturauswertung und Bewertung erfolgt.[i] Grundlegende Erkenntnisse werden im endgültigen Fazit zusammengefasst.

Dabei habe ich versucht, von verschiedenen Seiten das Verhältnis der aktuellen Maßnahmen gegenüber den Auswirkungen zu analysieren. Das Endergebnis sieht für Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt nicht besonders gut aus. Hierfür habe ich jedoch ebenfalls Empfehlungen gegeben, sodass exemplarisch ein möglicher Ausweg aus der aktuellen Misere veranschaulicht wird. Allen voran ist dabei ein Expertenrat wichtig, der die aktuellen politischen Maßnahmen kritisch hinterfragt und die Politiker umfassend hinterfragt. Die folgende Grafik veranschaulicht dies:

Dieses Modell dient der Veranschaulichung eines optimierten Krisenmanagements. Die Medien sind dabei zentraler Dreh- und Angelpunkt zur Kommunikation. Sobald eine Verwirrung in der Gesellschaft durch die Medien auftritt, entsteht ein unzureichendes Krisenmanagement in der Politik.

Auf der Webseite researchgate könnt ihr die vollständige Analyse lesen, bewerten und teilen. Die Analyse findet ihr auch als Podcast-Folgen (Trilogie) auf Spotify, Apple, Youtube & Co. Ich würde mich über regen Austausch freuen und hoffe, die Perspektive von vielen Menschen erweitern zu können!



Podcastfolgen

In dem ersten Teil soll es um die biomedizinische Klassifizierung gehen. Wir hoffen auf kritisches Hinterfragen!
Hier wird die mediale Entwicklung während der Pandemie kritisch betrachtet und ein Fazit gezogen. Haben die Medien versagt und zur Fehlkommunikation beigetragen?
Am Ende der Trilogie wird auf die Gesellschaftsstruktur eingegangen. Lasst uns gerne eine Rückmeldung dar.

PDF der Analyse

Tristan Nolting.


Der Autor möchte versichern, dass diese Arbeit aus dem Interesse echter Wissenschaftlichkeit zur Sammlung von Daten und Fakten entstanden ist. Alle Quellen sind im Literaturverzeichnis nachweisbar. Es gibt keinen finanziellen Konflikt. Bei falschen Darstellungen oder Interpretationen bittet der Autor darum, ihn zu korrigieren. Medienberichte wurden im Interesse des Lesers als Link dargestellt, um diesen möglichst schnell überprüfen zu können – wissenschaftliche Studien wurden standardmäßig (AMA) zitiert.


Literaturverzeichnis:

[i]Justus-Liebig-Universität Giessen: „Grundsätze des wissenschaftlichen Arbeitens“, online (18.05.2020): https://www.uni-giessen.de/studium/lehre/plagiate/grundsaetze