Liebe Leser,

in letzter Zeit sind einige interessante Beiträge und Artikel von mir erschienen, auf die ich euch mit diesem Blogbeitrag kurz hinweisen möchte. Durch den Lockdown haben wir alle wohl etwas mehr Zeit zum Lesen. Vielleicht besteht also Interesse an meinen Inhalten. Hierzu füge ich jeweils entweder einen Abschnitt als Leseprobe ein und/oder gebe eine kurze Einführung in die Thematik.

Drei Beiträge für das MHRx Magazin

Das Magazin Metal Health Rx von Aesir Sports ist eine renommierte digitale Zeitschrift, die monatlich erscheint. Hierfür schreiben verschiedene Autoren Artikel über die Themen Gesundheit, Kraftsport & Training. Den Zugang zum Magazin erhaltet ihr, indem ihr das Magazin kostenpflichtig abonniert (jährlich/life-time). Inzwischen durfte ich bereits drei Artikel für das Metal Health Rx Magazin schreiben. Eine kurze Einführung in die Artikel findet ihr anbei.

Baue Stress ab & booste Wohlbefinden sowie Erholung: 3 effektive Entspannungstechniken für den Alltag

15. November 2020

»Du kennst dieses Gefühl nach harter Arbeit oder einem anstrengenden Tag genauso gut wie ich: Du bist platt, erschöpft, ausgelaugt und weißt eigentlich ganz genau, dass jetzt Entspannung notwendig ist. Wie handeln aber wohl sehr viele Menschen? Auf die Couch setzen, Fernseher anschalten und dann entweder Nachrichten oder einen Film bzw. Serien angucken.

Warum das so ist, soll an dieser Stelle nicht Gegenstand der Diskussion sein. Viel wichtiger ist, dass bei diesem Verhalten die Entspannung schon mal auf der Strecke bleiben kann. Es gibt zahlreiche, sehr eindrückliche Studien, welche von der Verstärkung negativer Gefühle (1), über Angst (2) und Depressionen (3) (bei hoher Nutzung elektronischer Geräte von >6h), Suchtverstärkung (4) und Beeinflussung des Ernährungsverhaltens (5durch elektronische Geräte sprechen.

6 Stunden mag für den ein oder anderen viel erscheinen – diejenigen, die jedoch auch auf der Arbeit an einen elektronischen Bildschirm gebunden sind, erreichen relativ schnell diesen Wert. Wie auch Twenge et al. (2018) feststellten, waren bei Kindern und Jugendlichen bereits „mehr als 1 Stunde Bildschirmzeit pro Tag mit einem geringeren psychischen Wohlbefinden verbunden, einschließlich weniger Neugier, geringerer Selbstkontrolle, mehr Ablenkbarkeit, größeren Schwierigkeiten, Freunde zu finden, weniger emotionaler Stabilität, schwierigerer Pflege und Unfähigkeit, Aufgaben zu erledigen.“ (6)

Die Assoziationen zwischen Bildschirmzeit und geringerem psychischen Wohlbefinden waren bei Jugendlichen größer, als noch bei jüngeren Kindern (6).«

[…]

Mehr in der Ausgabe MHRx 10/2020 // Hier geht’s direkt zum Artikel

Das Gleichgewicht bewahren: Was uns die Psychosomatik über qualitative Ernährung lehren kann

12. Oktober 2020

»Die Ernährung aus dem Standpunkt der Psychosomatik zu betrachten ist relativ ungewöhnlich – speziell auch für mich als Ernährungswissenschaftler.

Meist wird das Thema Ernährung ziemlich einseitig beleuchtet. Ob in der Ernährungswissenschaft, in Medienberichten, in sozialen Netzwerken oder im Fitnessstudio – heutzutage, so habe ich den Eindruck, geht es wesentlich mehr um den körperlichen und objektiven Aspekt der Ernährung. Also um den physikalischen Brennwert (kcal), um die biochemisch-optimale Ernährung oder Diät(Nährstoffzusammensetzung und -timing, Leistungsfähigkeit etc.) oder um den präventiven und therapeutischen Nutzen bestimmter Pflanzen(-bestandteile).

  • Schlichtweg geht es um die Frage: „Was esse ich?“ 
  • Weniger behandelt wird die Frage: „Wie esse ich?“

Der Unterschied zwischen dem „Was“ und dem „Wie“ in Bezug auf die Ernährung wird zunehmend auch von dem Forschungsfeld der Psychosomatik behandelt. Um aber die Sichtweise der Psychosomatik zu verstehen, müssen wir vorab wieder einige Prämissen klären.

Durch die Fokussierung des objektiven Nutzens der Ernährung wird zunehmend der quantitative Aspekt der Lebensmittel in den Vordergrund gerückt. Weniger wird auf die Qualität der Lebensmittel bzw. auf die Beziehung zwischen Mensch und Lebensmittel geachtet. Würde aber tatsächlich darauf geachtet werden, so würden sich plötzlich neuartige Fragen erschließen, die vorher noch nicht behandelt wurden, wie etwa: „Passt das Lebensmittel zu meiner individuellen Situation?“. Andere Fragen, wie z.B. „Welches Lebensmittel ist das Beste?“, würden dann eher in den Hintergrund rücken.«

[…]

Mehr in der Ausgabe MHRx 09/2020 // Hier geht’s direkt zum Artikel

Die Auswirkungen eines gesunden Lebensstils auf Pandemien

19. September 2020

»Das Thema Pandemie, aber vor allem die aktuelle Corona-Pandemie, ist wohl das emotionalste Thema, das es seit langem in unserer Gesellschaft gab. Einmal mehr sind Wissenschaftler und Wissenschaftsjournalisten wichtig, die im Chaos des Internets Fakten verbreiten und somit Ruhe zwischen den sich auftuenden Camps von Befürwortern und Kritikern der aktuellen Maßnahmen stiften.

Mir persönlich sind immer zwei Dinge ganz wichtig, welche die Menschen aus den Informationen mitnehmen können, die ich anbiete:

  • Konstruktive Kritik gegen jede Art von Meinung zu äußern.
  • Sich nicht von Meinungen beeinflussen zu lassen, sondern zu beobachten, unwiderlegbare Fakten zu sammeln und diese zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenzusetzen.

Beides sehe ich leider bei den wenigsten Inhalten im Internet, dabei ist es gerade diese Denkweise, die den Wissenschaftler auszeichnet. Und auch im Metal Health Rx Magazin finde ich diese Denkweise glücklicherweise vor. Damit betrachte ich dich nun auch im folgenden Artikel als Wissenschaftler, der eben diese Denkweise anwendet.

Es ist im Sinne der Wissenschaft ganz wichtig jedes Thema erst einmal mit der nüchternen Klarheit eines Wissenschaftlers zu betrachten. Dadurch erlaubst du dir nämlich nicht von Anfang an zu bestimmten Themen „Nein, das ist unmöglich“ zu sagen, sondern sagst grundsätzlich „Vielleicht ist da was dran“.

Der Religionsphilosoph Prof. Dr. Dr. Daniel von Wachter schrieb ebenso in „Eine philosophische Abhandlung des neuen Coronavirus“ über eine Notwendigkeit zur Meinungsvielfalt, um wissenschaftliches Scheuklappendenken während der aktuellen Pandemie zu vermeiden und gesellschaftliche Konflikte zu minimieren (1). Darum geht es auch schließlich: Die Diversität an Meinungen belebt den Konsens und durch den Konsens finden wir zu Fakten. Darum ist auch keine Meinung auszuschließen.

Dieser Beitrag hat also die Aufgabe zum Konsens beizutragen und nicht etwa Recht für sich zu beanspruchen. Karl Popper, einer der bedeutendsten Denker und Wissenschaftsphilosophen des 20. Jahrhunderts sagte einst sehr passend: „Der Rationalist ist einfach ein Mensch, dem mehr daran liegt zu lernen, als recht zu behalten.“ (2)

Dieser Beitrag soll dich also zu einer Perspektive anregen, die aus einem, für die bisherige Diskussion, recht ungewöhnlichen Standpunkt vertreten wird. Nämlich aus einem metaphysischen (ontologischen) Standpunkt. Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und hoffe, dass du eine Menge über die Beziehung zwischen den Themen „Pandemie“ und „Gesundheit“ dazulernst.«

[…]

Mehr in der Ausgabe MHRx 08/2020 // Hier geht’s direkt zum Artikel

Analyse: COVID-19 (SARS-CoV-2) in Germany

1. November 2020

Passend zum Artikel Die Auswirkungen eines gesunden Lebensstils auf Pandemien für das Metal Health Magazin ist auch meine COVID-19 Analyse, welche ich im Oktober auf Englisch übersetzt habe und mit einem 10-seitigen Update versehen habe. Obwohl ich von dem Thema in den letzten Wochen abgewichen bin, da ich gemerkt habe, dass die Emotionen in diesem Thema überhand nehmen, würde ich auch hier gerne nochmal die wichtige Passage am Ende der Analyse einfügen. Die Übersetzung findet ihr auf meinem Blog.

[…]

»To me, trusting experts on their opinion cannot be future standard. Every citizen is responsible for informing himself/herself to estimate the current situation. For the lockdown-policy on the 2ndof November, for example, every citizen has to express concerns and considerations, in particular when it comes to one’s own economic existence.[i] And also to question the prevailing opinion of the government and to make them change their political course in the interest of everyone’s health, but especially for kids, as childhood researcher Michael Hüter warns the German policy: „A whole generation has been collectively traumatized.“

I myself started to recognize the importance of Plato’s Trivium, especially when I read news reports, social media posts and watch television narratives about SARS-CoV-2. In his Trivium, Plato defined the logical errors, which are very helpful to weigh others arguments. If, for example, someone is claiming to know something about SARS-CoV-2, just because some scientist said something about it, the logical errors help recognizing it as an appeal to authority. Authority can never replace arguments, otherwise society would not act rational. Another example could be the appeal to fear, which was used many times as an instrument to achieve certain political regulations. There are few more examples and I can just recommend it to use it in relation to question given opinions.

Finally, I want to remind the reader again about the importance of one’s own health. No one else can be responsible for the physical and mental health than the individual who owns the body. We as a society cannot not expect that scientists rescue us if ourselves forget about the importance of a healthy lifestyle and disease prevention. Starting with ourselves, we can also remind other people to go out and enjoy nature, food and our communication with others. If we try to isolate ourselves completely, the situation will get even worse. The immune system should be again at the center of our attention. To not only prevent diseases, but also to make life for everybody highly enjoyable again.«

Hier geht’s zum researchgate Artikel // zur deutschen Übersetzung

Blogbeitrag: Freiheit oder Sicherheit?

13. November 2020

Es sind alte Frage, die jedoch aktueller sind, denn je: Was ist uns wichtiger, Freiheit oder Sicherheit? Was sind wir bereit an Freiheit aufzugeben, um Sicherheit zu erlangen? Kann es so etwas wie Sicherheit überhaupt geben? Und (wann) sind wir bereit, beide Aspekte miteinander in Einklang zu bringen?

Diese Fragen habe ich versucht in meinem aktuellen Blogbeitrag zu beantworten. Ich habe anhand der aktuellen „Pandemie“, aber auch durch das Beispiel von OSHO und seinen Sannyasins gezeigt, dass verschiedene Menschen unterschiedliche Prioritäten haben. Je nachdem, welcher Typ man selbst tendenziell ist – Sicherheitsfanatiker oder Freiheitsidealist – verhält man sich in Gefahrensituationen anders. Letztendlich geht es jedoch immer um das nackte Überleben:

Die Freiheit dient dazu, das Überleben zum Erleben zu machen, wohingegen die Sicherheit danach strebt, das Überleben grundsätzlich zu sichern. Bei einem anfallenden Risiko ist es klar, dass die Bewertung des Risikos unterschiedlich ausfällt. Und, dass damit die Konflikte beginnen.

Mehr im aktuellen Blogbeitrag

Blogbeitrag: Planton’s Trivium

26. Oktober 2020

Wie können wir Wahrheit erlangen?

Diese Fragen hat viele Philosophen beschäftigt. Besonders aber Platon, wie man an seinen Dialogen mit Sokrates (z.B. Phaidon) oder seinem Höhlengleichnis erkennt. Um seinen Argumentationspartner in seinen Aussagen nach Wahrheitsgehalt zu überprüfen, hat Platon ein ziemlich schlaues Tool entwickelt: Die logischen Irrtümer.

Mehr im Blogbeitrag

Buch: Atmen • Nicht-Atmen

10. Oktober 2020

Ich habe es bereits mehrfach vorgestellt… aber es wird trotzdem nicht alt. Mein Poesie und Geschichtenbuch Atmen • Nicht-Atmen könnt ihr gratis als eBook von mir erhalten, indem ihr meinen Newsletter abonniert. Ich habe von vielen schon sehr positive und inspirierende Rückmeldungen erhalten. Dafür möchte ich mich schon mal bedanken!

Als kleines Dankeschön möchte ich noch eine kleine Geschichte einfügen. Ich hoffe sie gefällt euch. Falls ihr mehr lesen möchtet, abonniert einfach meinen Blog. Dann schicke ich euch mein eBook zu!

Der Brauch

»Ein Muslim, ein Buddhist und ein Jude treffen sich im Schlossgarten, um darüber zu diskutieren, welche Tradition die Wahrheit gefunden hat. Der Muslim argumentiert, dass Gott die eine Wahrheit ist und, dass der heilige Kampf der einzige Weg ist, die Wahrheit (Gott) zu finden. Denn Wahrheit bedeutet Errettung und wer gerettet werden will, der muss bereit sein, für die Rettung zu sterben.

Der Buddhist bestreitet, dass ein materieller Tod wirklich notwendig sei, um zu dem zu finden, der im Koran als „Gott“ dargestellt wird. Ihresgleichen höchstes Ziel sei das Nirwana, das nur durch den noblen Pfad des Buddhas in stiller Meditation gefunden werden kann. 

Schließlich ist der Jude empört und witzelt über des Buddhisten Pfad. Buddha habe nicht einmal Muße gehabt, um eine Schrift zu hinterlassen. Und gerade, als der Jude ausführen wollte, dass sich der echte Gott, Jahve, der Eine, nur den Juden offenbart, unterbrach sie ein Fremder. Und er spricht:

„Wie ich sehe, streitet ihr über eure Herkunft. Aber bevor ihr weiterredet, geht dort vornhin in diese Richtung, dort werdet ihr einen Mann sitzen sehen, der kann euch weiterhelfen.“

Und die drei machen sich auf und wandern entlang des Schlossgartens, bis sie am blumengeschmückten Springbrunnen ankommen. Dort sitzt ein alter Mann mit langem Haar und Robe. Und als sie vor ihm stehen, da bittet er sie, sich zu setzen. Er schaut ihnen tief in die Augen und stößt einen tiefen Seufzer aus.

Und in den nächsten Stunden hören sie Gleichnisse über Leben und Tod, über die rechte Art, sich frei zu machen, über die rechte Atmung und über die Streitschlichtung. Denn laut dem alten Mann gehe es darum, allen Religionen, Lehren und Traditionen Wahrheit zuzugestehen.

Der Muslim, der Buddhist und der Jude waren nicht nur entzückt, sondern lauschten voller Stille und Ehrfurcht. Und als der Mann sich erhob und ging, denn er hatte schließlich nichts mehr hinzuzufügen, da fielen sich die drei Gottesfürchtigen in die Arme. Sie versprachen sich nicht mehr zu streiten. Denn dazu war kein Grund mehr. Sie erkannten, dass sie dieselbe Herkunft hatten, diese Herkunft nur aus anderen Blickwinkeln betrachteten. Von nun an akzeptierten sie den Glauben der anderen.

Aber nicht nur das. Sie zogen sogar umher und verbreiteten die Lehre des alten Mannes. Denn sie wollten die tolerante Lehre weitergeben und allen Streit der Welt lösen.

Aber irgendwo auf ihrem Weg der Erlösung verliefen sie sich. Denjenigen, die ihren Glauben behalten wollten, warfen sie Dummheit und Ignoranz vor. Und ehe sie sich versahen, verkamen ihre Worte in einer Tradition, die nur denen Frieden brachte, die sie praktizierten. Und alle anderen, die die Lehre nicht achteten, wurden zu Übeltätern und Ungebildeten, die es zu bekehren oder auszulesen galt.

Welch ein Jammer. Der Streit der drei Gläubigen wurde zwar geschlichtet, dafür entbrannte jedoch ein viel heftigerer Streit. Ein Streit, der nicht mit der Vergebung aller Menschen endete, sondern einem Exklusivrecht, dass ihrer Tradition galt. Aber nein, eine Tradition kann man es wohl nicht mehr nennen. Ein sinnentleerter Brauch, das kommt dem Ganzen näher.«

Hier mein Buch kaufen // zum Blogartikel


Danke für die Aufmerksamkeit! Ich wünsche reges Interesse beim Lesen. Und natürlich eine unbändige Gesundheit und Lebensfreude für den kalten Winter, der uns bevorsteht.

Seid achtsam,
euer Tristan.

Einigen von euch ist es sicherlich schon aufgefallen. Der Name meiner Webseite und Social-Media Kanäle lautet @tristanstrivium. Aber was hat es damit auf sich?

Als ich mein erstes Buch Odyssee im 21. Jahrhundert geschrieben habe, bin ich bei der Recherche der alten Kulturen auf die Schriften von Platon gestoßen. Platon war unter anderem bekannt für seine erkenntnis-theoretischen Denkansätze, um zwischen Fiktion und Realität unterscheiden zu können.

Dafür hat er nicht nur die Lehrmethode des Triviums (3) definiert, sondern auch die, des Quadriviums (4). Zusammen waren diese beiden Werkzeuge des Wissens an den Universitäten des Mittelalters als 7 freie Künste bekannt. In den letzten hundert Jahren sind die freien Künste aus dem Gedächtnis der Menschen verschwunden und das, obwohl sie wichtiger werden denn je. Die Nutzung ist trivial und dennoch genial.

„Dadurch, dass man lernt, wie man denken sollte – anstatt was man denken sollte – bildet dieser Ansatz die Basis für die Kunst und die Wissenschaft den eigenen Verstand zu nutzen als auch die Basis für das Wissen über die Materie.“

(Auf die Wichtigkeit des WIE, anstatt des WAS, habe ich bereits in einigen Publikationen hingewiesen.)

Dabei besteht das Trivium aus den drei Elementen Rhetorik, Grammatik und Logik, wohingegen das Quadrivium aus den Elementen Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie besteht.

Zum Verständnis der Funktion beider komplementärer Künste (Trivium und Quadrivium) und deren Elemente, habe ich in meinem Buch Odyssee im 21. Jahrhundert folgende Erklärung angeführt:

„Der Grund für den Fachjargon in der Wissenschaft ist die Abhebung von der normalen Sprache in komplexere Gebilde von Theorien und Definitionen. Neben der Tatsache, dass in Psychologie, Physik oder Didaktik jeder Wissenschaftler seine ganz eigenen Definitionen für Fachwörter nutzt, ist die Fachsprache die Ausdrucksweise eines Menschen, welcher sich mit höchst anspruchsvollen Themen auseinandersetzt. Und meistens über abstrakte Theorien, welche im Alltag keine Anwendung finden. Die freien Künste nach Platon bringen Licht ins Dunkle und zeigen auf, wie ein Mensch beschaffen ist […] Jedes Experiment [und damit auch notwendigerweise jede Beobachtung] gelangt über unsere fünf Sinne in unseren Verstand. Durch Trivium und Quadrivium hat der Verstand die Möglichkeit, dieses Experiment zu verarbeiten.“ (Nolting, Odyssee im 21. Jahrhundert, 2020)[1]

Um gegenseitiges Kommunizieren und verstehen zu ermöglichen, sollten wir sowohl auf unsere Eigene als auch auf die Rhetorik, Logik und Grammatik des Argumentationspartners achten.

Grammatik ist die Fähigkeit zur Sammlung von Elementen im Sprachgebrauch, um diese als Wissensbasis nutzen zu können. Die Logik dient der Beseitigung von Widersprüchen in der Grammatik, sodass der Zusammenhang verstanden werden kann. Die Rhetorik dient schlussendlich der einfachen Weitergabe des Wissens, sodass die Erkenntnisse ins Alltagsleben integriert werden können.[2]

Die Wichtigkeit des Triviums im Austausch miteinander wird bis heute noch maßgeblich unterschätzt. Dafür möchte ich insbesondere auf den Aspekt der Logik genauer eingehen. Ihr werdet sehen, welche Vorteile die Kenntnis um Platon’s Trivium birgt.

Die Macht der Logik

Habt ihr euch nicht auch einmal gefragt, wie ihr in unserer Zeit zwischen guten und schlechten Argumenten unterscheiden könnt? In unserem Informationszeitalter gibt es leicht ersichtlich so viele Informationen, dass es sehr schwer fällt, zwischen Wahrheit und Ideologie zu unterscheiden. Ob es nun um das Thema Corona, Ernährung oder Sport geht, ist erst einmal egal. Wer einen wissenschaftlichen Anspruch hat, der sollte wissen, wie eine logische Argumentation aufgebaut ist und eben auch, was sie nicht enthalten sollte.

Nach Platon gibt es vier Schritte in der Wissenschafstheorie (wissenschaftliche Methode), die erfüllt sein müssen, um als logisch zu gelten. Dazu gehört…

  1. Beobachten: Der zu messende Effekt wird durch Studium der Natur beobachtet
  2. Hypothese aufstellen: Der Effekt wird untersucht und zur Erklärung des Verhaltens werden Thesen aufgestellt
  3. Extrapolieren: Die wahrscheinlichste These wird untersucht, um Vorhersagen über zukünftiges Verhalten zu machen
  4. Verifizieren: Mehrfache Wiederholung des Experiments zur Verifizierung der Reproduzierbarkeit

Je einfacher die Hypothese ist, desto leichter lässt sie sich auch beweisen. Je komplexer das Konstrukt, desto mehr Details, Variablen und somit auch Fehler enthält sie. Sokrates, der Lehrer Platons, wusste beispielsweise, dass eine komplexe Theorie gleichzeitig auch zu einem Verlust der Wirklichkeit führte und wies daher mit seinem Satz: „Ich weiß, dass ich nicht weiß“, auf die Notwendigkeit zum Hinterfragen des eigenen Wissens hin. Theorien sind nur das, was man zu wissen meint. Um die möglichen Fehler einer Argumentationskette zu überprüfen und sie möglichst nachvollziehbar zu halten, hat Platon die logischen Irrtümer mit ins Spiel gebracht.

Logische Irrtümer

Zur Veranschaulichung werden hier beispielhaft einige logische Irrtümer aufgelistet und mit Beispielen untermauert. Eine vollständige Liste findet sich im Anhang Je häufiger die logischen Irrtümer zur Überprüfung von Argumenten im Alltag verwendet werden, desto leichter erschließt sich der Umgang. Die logischen Irrtümer sind wichtiger denn je, gerade auch um Falschaussagen, von Politiker, Wissenschaftlern und vermeintlichen Experten auf die Spur zu kommen.

  • Ad Hominem: Auf eine sachliche Aussage wird mit einem persönlichen Angriff reagiert. Dies ist der Versuch die Person zu diskreditieren, um zu vermeiden, dass man mit logischen Argumenten reagieren muss, die man eventuell nicht parat hat.
    Beispiel: Person 1: „Donald Trump setzt sich für Friedensverträge ein.“ Person 2: „Donald Trump ist ein Rassist!“
  • Appell an Authorität: In bestimmten Situationen müssen wir uns auf der Suche nach Antworten an Experten wenden. Wenn jemand auf die Meinung eines Experten verweist, ist es wichtig zu prüfen, ob diese Person a) wirklich ein Experte ist und b) ob der Experte unabhängig ist oder ob er finanzielle Interessen bezüglich des Themas hat. Man sollte stets prüfen ob ein Verweis auf eine Expertenmeinung nicht vermieden werden kann
    Beispiel: Person A: „Leonhard Held folgert, dass die Studie von Christian Drosten statistische Fehler enthält.“ Person B: „Aber Christian Drosten ist doch der führende SARS-Experte!“
  • Appell an Glauben: Argumentieren, dass etwas wahr ist, weil die Religion oder Ideologie es vorgibt
    Beispiel: Person A: „Stimmt das?“ Person B: „Ich schwöre auf die Bibel.“ Anmerkung: Religionen sind meist keine Glaubensgemeinschaften, in denen spirituelle Erfahrungen vermittelt werden. Vielmehr sind Religionen sinnentleerter Bräuche und Glaubenssätze, die erzählt werden, um Gemeinschaften zu annektieren und zu erhalten.
  • Appell an Gewohnheit: Argumentieren, dass eine bestimmte Handlung gut und richtig ist – z.B. moralisch korrektes Verhalten – weil sich die Mehrheit so verhält
    Beispiel: Sklaverei & Schwulenfeindlichkeit in der Vergangenheit
  • Appell an Emotionen: Der Versuch Unterstützung für eine Sache zu erhalten, indem man im Gesprächspartner bestimmte Emotionen auslöst statt sich mit objektiven Argumenten auseinander zu setzen
    Beispiel: Verschiedene Emotionen erwecken (Humor, Mitgefühl, Wut, Stolz etc.): „Man selbst könnte jederzeit angegriffen werden. Daher benötigt jeder eine Feuerwaffe!“
  • Appell an Angst: Durch das Aufzeigen und Ausmalen schrecklicher Konsequenzen, die eine Entscheidung haben könnte, wird versucht jegliche positiven Aspekte der Entscheidung als irrelevant abzutun
    Beispiel: Corona-Lockdown
  • Appell an Popularität: Wenn die meisten Menschen etwas gutheißen, muss es wohl gut sein
    Beispiel: Corona-Atemschutzmaske
  • Falsches Dilemma: Es werden nur 2 Optionen präsentiert, um ein Problem zu lösen, obwohl auch noch andere Alternativen möglich wären
    Beispiel Klimawandel: Entweder steigt Deutschland bis 2030 aus dem Kohleabbau aus oder der Klimawandel verschlimmert sich.
  • Deckmantel: Wenn man in einer Diskussion auf ein schwer zu widerlegendes Argument stößt, beginnt man einfach eine lange Liste andere Themen in kurzer Abfolge in die Diskussion einzuwerfen in der Hoffnung, dass das ursprüngliche Argument in Vergessenheit gerät
    Beispiel: Stefan Homburg erklärt die Reproduktionszahl und, dass der Lockdown keinen Einfluss auf die Reproduktionszahl gehabt hat. Ergo sei der Lockdown nicht notwendig um die Anzahl der Infektionen zu reduzieren. Richard Greil erklärt, dass dies eine Fehlinterpretation sei und, dass sich das Verhalten der Menschen bereits vor dem Lockdown geändert hat.
  • Rampenlicht: Die Tatsache, dass viele Menschen ihre Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema richten, bedeutet noch nicht automatisch, dass es wirklich relevant ist
    Beispiel: Black-lives-matter – hierbei sei die Verhältnismäßigkeit gegenüber anderen Bedrohungen beachtet und auch die Frage, ob Rassismus die Ursache ist oder nur die Folge eines bestimmten gesellschaftlichen Verhaltens. Sind der Ursprung der Proteste und die Maßnahmen gerechtfertigt oder handelt es sich um ein Massenphänomen?
  • Strohmann (ähnlich auch Roter Hering): Man nimmt eine Position oder Behauptung einer anderen Person, übertreibt und verzerrt sie und greift dann diese verzerrte Behauptung an, weil sie einfacher als falsch entlarvt werden kann
    Beispiel: Person A: „Wieso setzt du dich nicht für ein Abtreibungsgesetz ein?“ Person B: Du scheinst ein Psychopath zu sein. Als nächstes erzählst du auch noch, dass du eine Waffe mit dir herumträgst mich erschießen willst! Ich trete für ein Anti-Waffen-Gesetz ein.“

Mir hat das Trivium beim Verständnis vieler Sachzusammenhänge weitergeholfen. Durch die logischen Irrtümer konnte ich immer wieder auch meine eigenen Argumente überprüfen – und außerdem gestehe auch gerne ein, dass ich einen Argumentationsfehler habe, wenn mich jemand auf den entsprechenden logischen Irrtum hinweist. Zur Erkenntnis der logischen Irrtümer ist die Beachtung der Grammatik (Wortschatz) und Rhetorik (Gestik, Mimik, Stimme) natürlich ebenso wichtig. Darum ist genaues Beobachten und Hinhören unerlässlich.

In den kommenden Tagen werde ich meine Sars-CoV-2 (COVID-19) Analyse vom Mai nochmal auf Englisch veröffentlichen. Am Ende befindet sich ein 5-6 seitiges Update, welches explizit auf das Trivium zur Überprüfung der Argumentation in der Corona-Debatte hinweist. Hier folgt jedoch nochmal ein eigener Blogartikel, auf den ihr euch freuen könnt.

Ihr seht, das Trivium ist für mich so wichtig geworden, dass ich es inzwischen sogar im Künstlernamen trage. Ich wünsche mir, dass ich mehr Menschen für offene Debatten und Argumentationskultur begeistern kann. Und, dass das Trivium eine geeignete Lehrmethode hierfür darstellt.

Damit bedanke ich mich fürs Lesen und sage bis bald!

Herzlich,
Tristan.


Literatur:

[1]Tristan Nolting (2020): Odyssee im 21. Jahrhundert. Tredition, 2. Auflage.
[2]Otfried Höfe (2009): Aristoteles: Die Hauptwerke: Ein Lesebuch. A. Francke Verlag.

Hin und wieder gibt es Tage, an denen ich mich frage, wie stark unser eigenes Verhalten bezüglich Selbstmanipulation ist. Insbesondere frage ich mich das heute, am 14. Oktober, nachdem ich „ausversehen“ meine Publikation COVID-19 holistisch betrachtet mit über 4000 Aufrufen bei researchgate gelöscht habe. Seufz.

Eigentlich lief alles super. Ich habe am 12. Oktober erfolgreich mein drittes Buch veröffentlicht und viel Zuspruch erhalten. Ich übe mich selbst immer weiter in gesunden Gewohnheiten und lese genug. Und im Studium läuft auch alles rund.

Was noch suboptimal läuft, sind hingegen meine überzogenen Ambitionen an mich selbst bezüglich meines Online-Auftritts. Dabei geht es weniger um meine Webseite, meine Bücher oder Podcast-Episoden, sondern eher meine Auftritte, die live und in Farbe stattfinden.

Irgendwie habe ich den perfektionistischen Drang mich selbst optimal darzustellen. Nach gründlicher Erforschung meiner Innenwelt habe ich jedoch festgestellt, dass dies nicht aus narzisstischen Selbstdarstellungsgründen erfolgt, sondern eher an meinem Anspruch liegt, mein Wissen optimal aufbereitet weiterzugeben. Und da glaube ich, dass ich ziemlich viele Dinge gleichzeitig berücksichtigen müsste.

Ich müsste schließlich nicht nur auf meine Rhetorik (Gestik, Mimik) achten, sondern auch auf meine Logik (Argumentation, Präzision, Klarheit), Grammatik (Wortschatz, Fachsprache) und Stimme (Akkustik, Phonetik). Beim Schreiben ist dies kein Problem für mich. Hier habe ich schließlich genügend Zeit, um nachzudenken, auszuholen und mich zu verbessern.

Sicherlich ist dies auch kein Problem bei einem Gespräch mit einem guten Gesprächspartner. Allerdings müsste ich hierfür eben auch selbst so entspannt sein, dass ich keinen Druck verspüre. Und Druck verspüre ich immer, wenn ich das Gefühl habe, dass es um etwas (für mich, aber auch für andere) wichtiges geht.

Wer entspannt ist, der wird alle diese aufgezählten Merkmale einer Gesprächsführung ganz automatisch berücksichtigen. Einfach, weil die Kontrolle abgegeben werden kann und ein freier Redefluss ganz ohne Anforderungen entstehen kann. Dies erinnert mich auch an die Lektüre von Erich Fromm: „Haben oder Sein“:

Wer hat nicht schon einmal die Erfahrung gemacht, mit einem Menschen zusammenzutreffen, der bekannt oder berühmt oder auch durch persönliche Qualitäten ausgezeichnet ist, oder einem Menschen, von dem man etwas bekommen möchte, einen guten Job oder Liebe und Bewunderung? Viele sind unter diesen Umständen nervös und ängstlich und »bereiten sich vor« auf die wichtige Begegnung. Sie überlegen sich, welche Themen den anderen interessieren könnten, sie planen im Voraus die Eröffnung des Gesprächs, manche konzipieren die ganze Unterredung, soweit es ihren Part betrifft. Mancher macht sich vielleicht Mut, indem er sich vor Augen hält, was er alles hat: seine früheren Erfolge, sein charmantes Wesen (oder seine Fähigkeit, andere einzuschüchtern, falls dies mehr Erfolg verspricht), seine gesellschaftliche Stellung, seine Beziehungen, sein Aussehen und seine Kleidung. Mit einem Wort, er veranschlagt im Geiste seinen Wert und darauf gestützt bietet er nun im Gespräch seine Waren an. Wenn er dies sehr geschickt macht, wird er in der Tat viele Leute beeindrucken, wiewohl dies nur zum Teil seinem Auftreten und weit mehr der mangelnden Urteilsfähigkeit der meisten Menschen zuzuschreiben ist. Der weniger Raffinierte wird mit seiner Darbietung nur geringes Interesse erwecken; er wird hölzern, unnatürlich und langweilig wirken.

Im Gegensatz dazu steht die Haltung des Menschen, der nichts vorbereitet und sich nicht aufplustert, sondern spontan und produktiv reagiert. Ein solcher Mensch vergisst sich selbst, sein Wissen, seine Position; sein Ich steht ihm nicht im Wege; und aus genau diesem Grund kann er sich voll auf den anderen und dessen Ideen einstellen. Er gebiert neue Ideen, weil er nichts festzuhalten trachtet. Während sich der »Habenmensch« auf das verlässt, was er hat, vertraut der »Seinstypus« auf die Tatsache, dass er ist, dass er lebt und dass etwas Neues entstehen wird, wenn er nur den Mut hat, loszulassen und zu antworten. Er wirkt im Gespräch lebendig, weil er seine Spontaneität nicht durch ängstliches Pochen auf das, was er hat, abwürgt. Seine Lebendigkeit ist ansteckend, und der andere kann dadurch häufig seine Ichbezogenheit durchbrechen. Die Unterhaltung hört auf, ein Austausch von Waren (Informationen, Wissen, Status) zu sein und wird zu einem Dialog, bei dem es keine Rolle mehr spielt, wer recht hat.

Erich Fromm: Haben oder Sein – Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft, dtv (48. Auflage 2020).

Was wäre, wenn ich diese Kontrolle habe nicht abgeben können?

Ich wäre nicht mehr gewesen, als der Sisyphos. Sisyphos ist eine Figur aus der griechischen Mythologie, die nach Homer eine Strafe in der Unterwelt erhalten hat. Diese Strafe besteht darin, einen Felsblock einen steilen Hang hinaufzurollen. Ihm entgleitet der Stein jedoch stets kurz vor Erreichen des Gipfels und so muss er stets von vorne anfangen. Heute nennt man deshalb eine Aufgabe, die trotz großer Mühen nie abgeschlossen wird, Sisyphusarbeit.

Der Versuch die Kontrolle zu behalten, wenn die eigenen Werke wichtiger erscheinen als der Autor, können durchaus in Selbstmanipulation enden. So war ich in der Position mit einem Menschen über meine Arbeit zu sprechen, der eine sehr hohe Reichweite hat, habe aber kurz dem Gespräch geschafft durch einen winzigen Fehler gleich meine ganze Arbeit (von researchgate) zu löschen. Und damit auch meine Reichweite.

Sicherlich, ich bin mir darüber im Klaren, dass die Reichweite meiner Arbeit nicht das ausschlaggebende Kriterium meines Selbstbewusstseins ist. Vielmehr erfreut es mich, wie viele Menschen ich durch meine Arbeit positiv beeinflussen konnte. Jedoch haben viele Menschen die Arbeit auch einfach deshalb gelesen, weil sie so viele Aufrufzahlen hatte.

Wer in unserer Gesellschaft keinen Doktortitel hat, der wird selten angehört. Greta Thunberg ist da eher eine Ausnahme und wurde auch nur deshalb angehört, weil sie eine Vertreterin einer sehr großen Volksgruppe ist (die sich für das Aufhalten des Klimawandels verantwortlich sehen). Ohne die Menschen, die hinter ihr stehen, wäre sie somit auch niemals angehört worden.

Um sich selbst also Gehör zu verschaffen, braucht man in unserer Zeit definitiv entweder Glaubwürdigkeit (im Sinne wissenschaftlicher Titel und Arbeiten) oder Popularität.

Diese Entwicklung hat natürlich Vor- und Nachteile. Zum einen ist es heutzutage durch Medien wie Social Media (Youtube, Instagram & Co.) möglich, sich selbst Reichweite zu verschaffen. Zum anderen wird man nur ernst genommen, wenn man auch etwas vorweisen kann. Wie würden also heutzutage ein Platon, Aristoteles oder Sokrates bestehen, die alle keine Titel hatten, aber sich immerhin selbst als „Philosophen“ titulierten?

Eine schwierige Frage, auf die ich selbst noch keine Antwort habe. Aber vielleicht hat die Authentizität der eigenen Person doch einen größeren Anteil an der Beantwortung dieser Frage, als ich denke. Vielleicht sind es auch einfach gerade jene Personen, die die Kontrolle abgeben können und sich nicht an dem bemessen, was sie erreicht haben, die aus der Masse hervorstechen?

Womöglich gibt es also ein Licht am Ende des Tunnels. Die stetige Selbsterkenntnis, die ich seit meinem ersten Buch Odyssee im 21. Jahrhundert predige, sorgt für einen Wandel der eigenen Perspektive. Weg von dem Beweis der eigenen Glaubwürdigkeit, hin zur wirklichen Offenbarung, Transparenz und zum Selbstbewusstsein außerhalb materialistischer Errungenschaften.

Ähnlich ist es auch bei der Neuauffassung der Geschichte von Sisyphos durch Albert Camus.

Von Albert Camus wurde diese Geschichte in „Der Mythos des Sisyphos“ anders beschrieben, als von bisherigen Autoren. Entgegen der allgemeinen Auffassung, dass Sisyphos Höllenqualen aufgrund seiner sinnlosen Mühe leidet, da er sein Ziel niemals erreicht und immer wieder von vorne anfangen muss, schreibt Camus in den letzten beiden Sätzen seies Essays:

„Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.“

Albert Camus: Der Mythos des Sisyphos, Rowohlt TB (25. Auflage 2000).

Vielleicht ist der Weg das Ziel? Und vielleicht kann ich mich auch einfach damit zufriedengeben, dass ich mich auf dem Weg zu meinem Ziel befinde? Schließlich gibt es niemand anderen, der dafür verantwortlich ist, dass ich jetzt gerade zufrieden bin, außer mir selbst.

Die Arbeit an sich selbst sollte schließlich auch niemals zum Erliegen kommen. Sonst werden wir uns immer wieder manipulieren. Und der Felsbrocken wird immer kurz vorm Ziel wieder zum Anfang rollen. Auch ein Sisyphos könnte das gerade durch seine Strafe erkannt haben.

Danke fürs Lesen.

Herzlich,
euer Tristan.


Du willst mehr von mir lesen oder hören? Dann schau doch mal hier:

Vorneweg empfehle ich sich exemplarisch mit dem Leben und Wirken von Nikola Tesla und wie mit ihm verfahren wurde auseinanderzusetzen.

Man kann es ganz einfach so ausdrücken. Die Erde ist ein lebender Organismus, ein riesiges komplexes Biotop, das bestimmten Gesetzmäßigkeiten folgt.
Wir haben, wenn man das so ausdrücken möchte, viele Erklärungsmodelle für diese Gesetzmäßigkeiten gefunden, die mal mehr, mal weniger funktionieren, an vielen Stellen gibt es sog. Fakten [ein Konsens, auf den man (die beteiligten verschiedenartigen Autoritäten/Deutungsgeber) sich geeinigt hat, basierend auf den Prämissen und Arbeitshypothesen, die man zu derer Erstellung genutzt hat.]

Dazu sei gesagt, da wo ich hingucke, mit den Filtern die mir gegeben sind, werde ich ein Abbild bekommen (confirmation bias/Kausalität von Weltbild und erlebter Realität). Wie sehr dieses Bild die objektive Realität widerspiegelt, ist meiner Auffassungsgabe, Übersicht und den unterliegenden Gedankenmodellen (Glaubenssätze/Realitätsfilter) geschuldet.

Wer kann von sich behaupten, einen überlegenen Deutungsanspruch zu haben, wo doch der Standpunkt die Sicht auf die Wahrheit bestimmt?

In „der Wissenschaft“ gibt es keinen autoritären Konsens, alles ist zu hinterfragen und anzuzweifeln. Verständlicherweise hat der einzelne Mensch in dieser schnelllebigen Zeit (durchgetaktetes Leben → Geboren werden/Kind sein/beschult werden Studium/ Ausbildung/ Arbeitsleben/ Rente/ sterben) nicht genug Zeit, um alles zu reflektieren, anzuzweifeln, zu kontemplieren und sich seinen eigenen Reim auf die Umstände des Seins zu bilden, also ist man, um in der „zivilisierten“ Gesellschaft zu funktionieren, darauf angewiesen, auf äußere Autoritäten zu vertrauen, die eigene Deutungshoheit (Selbstbestimmungsrecht) abzugeben und sich führen zu lassen/respektive Verantwortung zu projizieren. Ob diesen sogenannten Autoritäten zu vertrauen ist (was ist eine Wissenschaft schon wert, die in einer durchneoliberalisierten Welt abhängig ist von den Institutionen, Geldgebern und Strukturgebern, somit wirtschaftlichen und ideologischen Sachzwängen unterliegt im Gegensatz zu ethischen und fortschrittlichen Idealen?), ist an der Stelle zweitrangig, da einem ja allerorts schon von kleinauf vorgelebt wird, dass die Unterwerfung/Anpassung auf die top-down aufoktroyierte „Bildung“ der erfolgreichste Weg ist, heile durchs Leben zu kommen.

Dazu kommen noch mögliche Frühtraumatisierungen durch diese sukzessiv stattfindende Entfremdung der Menschheit von dem menschlichen Wesenskern/der Natur des Lebens hin zu einem synthetisierten Menschenbild/mechanistischen Weltbild (mit einer fragmentierten, institutionalisierten Wissenschaft mit hoch spezialisierten Teilbereichen, befeuert von diversen Industrien und Interessensnetzwerken, ohne gleichermaßen starke Allgemeinwissenschaft, die als verbindendes und kontextgebendes Element funktioniert), in dem die Menschheit in eine kollektiv angefeuerte Hybris verfällt. Der Mensch denkt, er könne Gott spielen, in grundsätzliche Wirkmechanismen der Umwelt und seines Seins eingreifen (Genmanipulation als kleines Beispiel) und diese nach seinem Belieben gestalten.

Dabei wird gerne vergessen, dass der menschliche Verstand Grenzen hat (sei der Einzelne auch noch so schlau und gebildet) und dass wir nur einen Bruchteil von den tatsächlichen Umständen verstehen, die uns, diesen Planeten und unser Sein ausmachen. Ganz einfach so – kurze Rede, langer Sinn …

In diesem Sinne kann etwas Demut nicht schaden. Mensch, erkenne dich selbst („gnothi seauton“ – Inschrift am Apollon-Tempel in Delphi) ♥️

Autor: Miron


Ergänzend zu diesem Beitrag können die zwei folgenden Videos sehr hilfreich sein, um das moderne Weltbild zu verstehen. Danke für den wichtigen Text, Miron. ―Tristan


IN-SHADOW: A Modern Odyssee

THOTH‘s PROPHECY (read from Graham Hancock)

Ergänzend hierzu über das Thema Autorität:

Was leben wir doch in einer schönen Zeit. Wir denken, wir haben die Welt erblickt und das Leben verstanden. Ausgehend von den Entwicklungen der modernen Wissenschaft rund um die Forscher Sir Isaac Newton, Johannes Kepler, Christoph Kolumbus uvm. aus dem 15. bis 16. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert zu Albert Einstein, Werner Heisenberg, Hans-Peter Dürr usw. haben wir enorme Fortschritte erzielt. Jedenfalls so wie wir Fortschritt bemessen. Dazu zählen:

  • Wohlstand in den industrialisierten Ländern
  • medizinischer Fortschritt (inkl. Lebensverlängerung)

Aber das kann es doch noch nicht gewesen sein, oder? Mit all den Berechnungen, Gedankenkonstrukten und Errungenschaften der der klügsten Denker der jungen Geschichte – da kann man doch nicht sagen, dass dies alles nur dem Wohlstand gedient hat, oder…?

Nun ja, bisher haben wir aber sehr viele Dinge mehr ganz einfach nicht verstanden. Auf die größten W-Fragen der Menschheit haben wir nach wie vor keine Antwort. (Wo sind wir (Astrologie)? Wer und warum sind wir (Philosophie)? Was sind wir (Biologie)? Wie sind wir (Psychologie)? Daraus resultieren dann folgende Probleme, die aus dem Unverständnis über das eigene Wesen resultieren:

  • Wie wir sind – Dass der Wohlstand nur auf dem Armut der dritten Welt gipfelt (Stichwort Kolonialismus, Imperialismus, Ausbeutung, Menschenhandel etc.)
  • Warum Menschen krank werden und anscheinend immer kränker (s. Statistisches Bundesamt)
  • Wer wir sind und wo wir herkommen – das materialistische Weltbild ist in den Menschen nach wie vor tief verankert – wer eine spirituelle Sicht vertritt, wie etwa Rudolf Steiner, wird ignoriert oder diffamiert
  • Wie wir unsere Freizeit sinnvoll nutzen – beispielsweise zur Erholung und zum Lesen anstatt zum Fernsehen
  • Dass Ausbeutung und Krieg nicht zu Frieden führen (s. aktuelle und vergangene Kriege)
  • Dass Studien nicht die ultimative Form der Erkenntnis darstellen – Hans-Peter Dürr beschrieb es so passend: „Die Wissenschaften kastrieren die Wirklichkeit und machen sie zur Realität.“
  • Wir einander ausschließen und bekämpfen anstatt andere Meinungen zu tolerieren (beispielsweise bei Verschwörungstheorien)

Allen voran der letzte Punkt, der womöglich alle anderen bedingt: Hier könnte man anführen, dass der Mensch einfach nicht aus der Vergangenheit lernt. Eigentlich dient lernen ja der Erkenntnis der Toleranz – besonders auch gegenüber anderen Meinungen. An sich ist keine Meinung falsch – sie spiegelt eher einen bestimmten Teilaspekt des Gesamtbilder wider, der mehr oder weniger differenziert ist. Wenn wir dies aber nicht erkennen und dadurch keine anderen Meinungen zu lassen, dann kommt es zur Dämonisierung. Dies habe ich bereits in der COVID-19 Analyse erwähnt:

„Die innere Logik der Dämonisierung führt zu einer wachsenden Bereitschaft, Schaden anzurichten und zu erdulden. Er wird als notwendiger Preis gesehen, der für die Niederlage des Feindes bezahlt werden muss. Manchmal erreichen die Ausmaße der Dämonisierung und Eskalation eine solche Zuspitzung, dass beide Parteien nicht nur dazu gebracht werden, die Möglichkeit der Zerstörung des Feindes zu akzeptieren, sogar ihre eigene in Kauf zu nehmen.“

Auch der aktuelle Fall um Christian Drosten zeigt dies sehr deutlich auf. Ich erwähnte bereits in der Analyse, dass der Bio-Statistiker Leonhard Held grobe Fehler an Christian Drostens Studie fand. Auch Alexander Keukele, Inhaber des Lehrstuhls für Medizinische Mikrobiologie und Virologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, wies in einem Gastbeitrag des Tagesspiegel an, dass die Studie von Drosten et al. zurückgezogen werden sollte.

Als Höhepunkt des Geschehens veröffentlichte die BILD einen Artikel gegen die Studie von Christian Drosten, in dem mehrere Wissenschaftler angeführt wurden, die Kritik übten:

Zum Artikel der BILD auf das Bild klicken.

Auch, wenn ich von der Bild nicht gerade behaupten würde, dass die BILD eine sachliche Berichterstattung verfolgt, so muss man eingestehen, dass die Kritik berechtigt ist. Es geht hier nicht um irgendwelche „Gemeinschaften“ (Community) und „Anhänger“ die mehr Recht haben. Wir alle sollten an der Debatte teilnehmen und darüber kommunizieren. Ganz sachlich. Weniger emotional.

Auch, wenn sich die Kritiker an Drostens Studie gegenüber der Bild distanzieren, ihre Kritik bleibt nach wie vor erhalten. Und das ist auch gut so: Es geht um die Wahrheitsfindung, nicht um das Recht haben. Und in dem aktuellen Wortlaut von Christian Drosten bezweifele ich ernsthaft, dass es ihm um Wissenschaft geht, sondern vielmehr um seinen Ruf.

Ein weiteres Problem sehe ich auch bei einigen Wissenschaftlern gegenüber der Öffentlichkeit. Viele sehen die Öffentlichkeit als tendenziell rufschädigend. Das stimmt womöglich – aber das sollte man in Kauf nehmen, wenn man sich der Wahrheitsfindung verpflichtet hat. Viele Weise in der Geschichte sind für ihre Erkenntnisse sogar gestorben. Da kann man schon mal ein wenig Kritik aushalten…

Was jedoch kritisch betrachtet werden kann, ist, dass ein Wissenschaftler sich seine Ergebnisse in Fachsprache vorenthält. Christian Drosten sagte in einem Interview über die Medien:

„Ich brauche das nicht – es gibt kein Erfolgsmaß in der Wissenschaft, in Form von Podcasts oder Twitterfollowern. Im Gegenteil, für einen Wissenschaftler ist es gefährlich. Es kann wirklich karriereschädigend sein, sich zu sehr in die Öffentlichkeit zu begeben. Denn in der Öffentlichkeit muss man simplifizieren und muss Dinge vereinfachen. Das steht einem Wissenschaftler eigentlich nicht gut. Ich mache das jetzt aber mal trotzdem, weil ich mich genau in diesem engen Forschungsfeld seit so langer Zeit schon bewege, dass ich weiß, dass ich frei und weitgehend ohne Fehler über das weitere Themenumfeld dieses Problems sprechen kann.“

Darauf kann ich nur auf einen der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts verweisen, den britischen Wissenschaftsphilosophen Karl R. Popper:

Bleibt spannend, wie die aktuelle Diskussion weiterhin verläuft.

Gesundheitsminister Spahn stimme ich in diesem Zusammenhang bei seiner Aussage: Allerdings sollten sich alle „vor scheinbar schnell abgeleiteten Absolutheitsansprüchen“ hüten, ausnahmsweise mal zu. 

Bleibt fromm,

euer Tristan.

Liebe DENKMAL-Podcast Freunde,

heute möchte ich einen wichtigen Beitrag zur aktuellen COVID-19-Pandemie liefern – veröffentlicht auf researchgate, der Datenbank für wissenschaftliche Forschungsergebnisse. Ich habe eine Analyse von rund 58 Seiten verfasst (inkl. Literaturverzeichnis), welche sich ganzheitlich mit der aktuellen und bisherigen Situation beschäftigen soll. Der Titel lautet:

COVID-19 (SARS-CoV-2) holistisch betrachtet –
Eine kommunikationspsychologische, gesellschafts-philosophische und biomedizinische Analyse der Pandemie (von Tristan Nolting)

Dabei bin ich zu einem Schluss gekommen, welcher Stark von dem des bisherigen Kurses von Politik und Medien abweicht. Meine Schlüsselthesen sind:

  • COVID-19 wurde in seiner Gefährlichkeit nachweisbar fehlkommuniziert 
  • Die Politik und Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben die Folgen für Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt für die Zukunft zu verantworten
  • Die Politik trifft als Autorität unverantwortliche Entscheidungen über die Gesundheit des Bürgers und greift somit ohne Grundlage in das Recht der Selbstbestimmung ein 
  • Bei der COVID-19 Debatte handelt es sich um einen Glaubenskrieg der Bevölkerung ausgelöst durch bestimmte Institutionen (insbesondere ausgehend von den modernen Medien)

Abstrakt (Zusammenfassung):

Seit mehr als 6 Monaten nun ist die Gesellschaft an einer Entwicklung beteiligt, welche zu mehr und mehr Zwiespalte im zwischenmenschlichen, wissenschaftlichen, aber vor allem auch politischem Bereich führt. Die Ursache liegt an der Verbreitung des neuartigen Virus COVID-19, nicht aber an seiner Gefährlichkeit, sondern an der Fehlkommunikation zwischen Medien und Bevölkerung. Ob und inwiefern hier eine bewusste Manipulation zur Erreichung bestimmter Verhaltensweisen vorliegt, soll aus kommunikationspsychologischer Sicht beurteilt werden. Welche Rolle die Politik spielt und wieso sie die Fakten der Wissenschaft ignoriert und bewusst Schäden an der Wirtschaft und der mentalen Verfassung von Menschen herbeiführt, wird erläutert. Abschließend wird ein gesellschaftsphilosophisches Fazit gezogen, welches den Bürger als hauptsächlichen Akteur veranschaulicht. Diese Arbeit ist unter wissenschaftlichem Standard zur Literaturauswertung und Bewertung erfolgt.[i] Grundlegende Erkenntnisse werden im endgültigen Fazit zusammengefasst.

Dabei habe ich versucht, von verschiedenen Seiten das Verhältnis der aktuellen Maßnahmen gegenüber den Auswirkungen zu analysieren. Das Endergebnis sieht für Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt nicht besonders gut aus. Hierfür habe ich jedoch ebenfalls Empfehlungen gegeben, sodass exemplarisch ein möglicher Ausweg aus der aktuellen Misere veranschaulicht wird. Allen voran ist dabei ein Expertenrat wichtig, der die aktuellen politischen Maßnahmen kritisch hinterfragt und die Politiker umfassend hinterfragt. Die folgende Grafik veranschaulicht dies:

Dieses Modell dient der Veranschaulichung eines optimierten Krisenmanagements. Die Medien sind dabei zentraler Dreh- und Angelpunkt zur Kommunikation. Sobald eine Verwirrung in der Gesellschaft durch die Medien auftritt, entsteht ein unzureichendes Krisenmanagement in der Politik.

Auf der Webseite researchgate könnt ihr die vollständige Analyse lesen, bewerten und teilen. Die Analyse findet ihr auch als Podcast-Folgen (Trilogie) auf Spotify, Apple, Youtube & Co. Ich würde mich über regen Austausch freuen und hoffe, die Perspektive von vielen Menschen erweitern zu können!



Podcastfolgen

In dem ersten Teil soll es um die biomedizinische Klassifizierung gehen. Wir hoffen auf kritisches Hinterfragen!
Hier wird die mediale Entwicklung während der Pandemie kritisch betrachtet und ein Fazit gezogen. Haben die Medien versagt und zur Fehlkommunikation beigetragen?
Am Ende der Trilogie wird auf die Gesellschaftsstruktur eingegangen. Lasst uns gerne eine Rückmeldung dar.

PDF der Analyse

Tristan Nolting.


Der Autor möchte versichern, dass diese Arbeit aus dem Interesse echter Wissenschaftlichkeit zur Sammlung von Daten und Fakten entstanden ist. Alle Quellen sind im Literaturverzeichnis nachweisbar. Es gibt keinen finanziellen Konflikt. Bei falschen Darstellungen oder Interpretationen bittet der Autor darum, ihn zu korrigieren. Medienberichte wurden im Interesse des Lesers als Link dargestellt, um diesen möglichst schnell überprüfen zu können – wissenschaftliche Studien wurden standardmäßig (AMA) zitiert.


Literaturverzeichnis:

[i]Justus-Liebig-Universität Giessen: „Grundsätze des wissenschaftlichen Arbeitens“, online (18.05.2020): https://www.uni-giessen.de/studium/lehre/plagiate/grundsaetze