Liebe DENKMAL Podcast Freunde!

Einige von euch haben es schon mitbekommen. Marian ist offiziell aus dem Podcast ausgestiegen. Das bedeutet einiges an Änderungen am Podcast.

Zuerst wusste ich nicht ob ich weitermachen sollte. Mich überfielen Zweifel ob ich es alleine schaffe einen Podcast zu führen – neben der Arbeit, Studium, Buchprojekten, meinen Musikinstrumenten, sowie Familie und Freunden. Und achja: Schlaf und Zeit für mich brauche ich auch noch, da ich gemerkt habe, dass Erholung & Alleine sein einen immensen Anteil im Leben ausmachen sollten, um Klarheit zu behalten. Der Tag hat nur 24 Stunden. Wie also weitermachen?

Aber dann ist mir etwas aufgefallen. Ich habe gemerkt, dass sich tatsächlich nur der Name des Podcastes verändert. Nun steht dort nicht mehr „Ein Podcast von Marian Klose und Tristan Nolting“, sondern „Ein Podcast von Tristan Nolting“.

Also: Der Tag hat nicht nur 24 Stunden, sondern der Tag hat 24 Stunden. Also mache ich etwas daraus. So wie ich es schon immer gemacht habe. In vielen Bereichen meines Lebens mache ich einfach mein eigenes Ding ohne lange darüber nachzudenken. Das war bei der Existenzgründung so, bei meinem Jakobsweg, meinen Buchveröffentlichungen und vielem mehr. Wenn das Umfeld nicht unbedingt „Ja, mach das!“ sagt, heißt das noch nicht, dass dein Traum vorbei ist.

Was man sich dennoch bei einem solchen Projekt, wie meinem Podcast fragen sollte, ist:

Bin ich bereit Fleiß und Arbeit zu investieren, um den Menschen weiterhin meine Gedanken mitzuteilen? Welche Chancen habe ich damit später einmal etwas zu erreichen? Und kann ich das, was ich tue, wirklich so gut wie ich denke?

Hier kam das Konzept von Ikigai ins Spiel, welches ich an dieser Stelle erklärt habe.

Wenn du das Gefühl hast, dass du deinen Traum erfüllen möchtest, dann tu es einfach. Hinterfrage deine Absicht, deine Talente und Fähigkeiten. Was kannst du geben und was bekommst du zurück? Dieses Verhältnis sollte immer gewahrt sein. Und ob das Verhältnis gewahrt ist, erkennst du an deinem Gefühl. Du solltest mit Leidenschaft bei der Sache sein. Denn dann weißt du, das, was du tust, ist nicht vergebens.

Und das war ich. Und ich bin es immer noch. Gerade weil ich Rückmeldungen bekomme. Weil Menschen mit mir interagieren und sich freuen, dass ich ihnen meine Perspektive mitteile. Eine Perspektive, die ihnen im Alltag hilft.

Ähnlich ist es auch bei meinen Freunden. Ich bin stets in die Rolle geschlüpft, in der ich den anderen helfen konnte. Ein bisschen wie ein Therapeut. Und weil ich das nun schon so lange mache und für mich herausgefunden habe, dass ich nicht nur ein guter Therapeut bin, sondern dass es mir hilft zu einem besseren Menschen zu werden, genau wie denen, die ich therapiere, habe ich mich dazu entschieden, Therapie als Beruf zu ergreifen.

Wie ich diesen Wunsch am Ende in die Tat umsetze, bleibt natürlich auch für mich ungewiss. Aber ich habe zumindest ein Ziel für das ich arbeite. Für das ich jeden Tage aufstehe. Und bei dem ich mit Leidenschaft dabei bin. In diesem Sinne hat sich mein Leben wieder etwas Schlaues ausgedacht: Passend zum Ausstieg von Marian habe ich nicht nur erkannt, was ich werden möchte, sondern ich habe auch meine eigene Webseite neugestaltet und veröffentlicht.

Ab sofort findet ihr hier alles rund um meine Person. Dazu gehören sowohl meine Geschichte, als auch meine Ziele. Das, was ich mir dabei Wünsche, auf dem Weg zur Ausbildung zum querdenkenden Therpeuten, ist andere Menschen zu inspirieren. Und hier auf dieser Webseite kriegt ihr einen kleinen Einblick in mein Leben. Dazu gehören:

Ich hoffe, dir gefällt meine Sicht. Ich hoffe aber auch, du hinterfragst meine Perspektive und prüfst alles was ich sage. Ich freue mich, wenn du dann mit mir in Kontakt trittst. Ich bin offen für jede Meinung.

Dein Tristan.

(Am Ende des Blogartikels werden die entsprechenden Podcast-Folgen aufgeführt)

Es gibt wieder eine neue Rubrik im DENKMAL Podcast! Da uns zunehmend bewusst wird, wie wichtig das Thema Nachhaltigkeit ist, konnten wir nicht länger still bleiben. Wenn ihr wüsstet, was wir geplant haben… Es kribbelt uns in den Fingern!

Das spannende an DENKMALnachhaltigkeit ist, dass wir hauptsächlich Gäste in unsere Show einladen, die etwas zu diesem Thema sagen werden. Wir versuchen uns bestmöglich zurückzuhalten, um Menschen die Chance zu gewähren zu sprechen, die etwas mit dem Thema am Hut haben. So können dann spannende Gesprächsrunden entstehen, bei denen auch wir selbst neues lernen dürfen.

Dreh- und Angelpunkt unserer Rubrik ist dabei das von der Agenda 21 genutzte Dreieck der Nachhaltigkeit: Sind Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt im Einklang, so können wir zukünftigen Generationen dieselben Chancen bieten, die wir heutzutage auch haben.

Leider ist das mit der Nachhaltigkeit nicht immer so einfach… Okay, ich korrigiere mich: Es wäre einfach, aber der Kurs, den die Menschheit im letzten Jahrhundert gefahren ist, hat durch die zunehmende Gewöhnung an einen bewegungsarmen, globalisierten, teilweise ignoranten und sicherheitsfanatischen Lebensstil zur zunehmenden Ausbeutung und Zerstörung der Umwelt geführt. Allen voran ist dabei die Wirtschaft, welche unentbehrlich ist, um diesen Lebensstil aufrechtzuerhalten. Man kann sich dabei folgende Kausalkette vorstellen:

  1. Ängste, Sorgen und Nöten schaffen
  2. eine Sehnsucht nach Sicherheit, welche sich in einem
  3. veränderten Lebensstil zeigt.
  4. Dieser Lebensstil eliminiert jede Art von Gefahr und
  5. konzipiert somit eine Realität, in der „Schlechtes“ vermieden werden soll.
  6. Die Verbannung hat jedoch automatisch eine Rückkopplung („backwards law“ vgl. den Philosophen Alan Watts) zur Folge: Je mehr wir nach Positivität streben, desto mehr Negativität erreichen wir.

The desire for a more positive experience is itself a negative experience. And, paradoxically, the acceptance of one’s negative experience is itself a positive experience.“ ―Mark Manson

Dies lässt sich auch sehr gut anhand natürlicher Phänomene nachweisen. In meinem Buch Odyssee im 21. Jahrhundert schrieb ich, dass die Dualität die Lebensgrundlage für das Erleben unserer Wirklichkeit darstellt. Wer nicht zwischen Licht und Dunkelheit unterscheiden kann, nicht zwischen Links und Rechts oder zwischen Gefahr und Sicherheit, der kann gar nicht erst wahrnehmen. Diese Differenzierung muss analog sowohl im Körper als auch im Geiste geschehen. Die Unterdrückung von einem der beiden Pole hat automatisch dessen verstärkte Wahrnehmung zur Folge (natürlich bis hin zum Tod… aber auch hier: Führt das sich wehren und die fehlende Akzeptanz gegenüber dem Tod nicht auch irgendwann zu eben jenem?)

Wenn wir Leid nicht wahrnehmen, so unterdrücken wir auch unsere Freude. Der sinuskurvige Verlauf von Gegensatzpaaren in unserem Leben spiegelt sich sogar in unserem Herzschlag wider. Das Herz kann nur dann ausschlagen, wenn es auch einen Negativausschlag gibt. Damit werden Gegenteil unentbehrlich füreinander und bedingen sich in ihrer Existenz.

So ist es auch in der Natur & Umwelt: Wollen wir nicht wahrhaben, dass wir Lebewesen sind, die aus der Natur stammen, so versuchen wir die Natur zu unterdrücken und auszubeuten – mit grässlichen Folgen. Ob Naturkatastrophen, Umweltzerstörung (wie im Amazonas), Landschaftsvernichtung (Atombomben), Übernutzung der landwirtschaftlichen Böden (Erosion), erhöhtes Müllvorkommen in Ozeanen und Mikroplastik (plastic planet) oder Auslöschung von Tier- und Pflanzenarten. Der Eingriff des Menschen ist unfassbar und unschätzbar. Alles liegt in unserer Hand – aber wir können erst dann etwas ändern, wenn wir akzeptieren, dass alles auf der Welt ein Teil von uns ist.

Ja, wir brauchen Wirtschaft um eine Existenzgrundlage zu haben. Ja, wir brauchen die Umwelt als Fundament für das Überleben. Und ja, wir brauche die Gesellschaft als Basis für Harmonie, Hoffnung und Liebe. Ich hoffe, dass durch die noch folgenden Interviews klar wird, dass jeder Mensch seinen Beitrag auf einer Mikroebene leisten kann, um auf der Makroebene Veränderungen herbeizuführen. Außerdem würde ich mich riesig freuen, wenn euch die Podcastfolgen, aber auch die Gäste, gefallen und inspirieren.

Mit besten Wünschen

Tristan Nolting.
Autor & Podcaster

Folge uns auf: @tristanstrivium @denkmalpodcast

Kaffee, Tee, Schokolade… und Meth? Was haben alle diese Dinge gemeinsam? Richtig! Wir könnten sie alle irgendwie als Drogen einordnen, die den Menschen in seinem Leben beeinflussen … können! Ob diese Drogen dabei nur eine unterschwellige Wirkung haben, oder eine direkte, ist dabei vorerst unwichtig, denn die Summe aller Substanzen, die ein Mensch täglich zu sich nimmt, hat wesentliche Auswirkungen auf seine langfristige Entscheidungsfindung. Wichtig ist, zu erkennen, dass es gar nicht so sehr darum geht, diese Auswirkungen als positiv oder negativ zu kategorisieren, sondern vielmehr sie bewusst wahrzunehmen. Denn erst, wenn wir uns über die Wirkungen bewusst werden, können wir darüber nachdenken, ob die Droge für uns in unserem Alltag Sinn macht, oder ob dessen Konsum sich negativ auf unser Erleben auswirkt.

Wofür stehen wir also in dieser Folge unseres Podcasts ein? Ganz einfach: Für den bewussten Umgang mit Drogen, der vor allem beigebracht werden sollte. Denn, wenn ein Kind nicht über Drogen aufgeklärt wird, sondern ein Verbot erhält, dann wird sich gerade deshalb ein besonderes Interesse entwickeln, welches ohne erkennbares Vorbild zu einem übertriebenen Konsum führt, weil das Kind seine Grenzen austesten möchte. Anstatt Drogen vorab zu verteufeln, sollten wir sie als einen essentiellen Bestandteil unseres Lebens anerkennen und den Respekt vor berauschenden Substanzen lehren und lernen. Wie wir auf diese Conclusio gekommen sind?

Indem wir folgende Fragen beantwortet haben:

Was steuert die Politik zur Aufklärung über Drogen bei?
Seit wann nutzt der „bewusste“ Mensch Drogen?
Wieso entwickeln wir überhaupt Süchte und was hat das mit der Erziehung zu tun?

Inhaltsverzeichnis

00:00:00 „Drogen sind illegal, weil sie verboten sind!“

00:02:38 Jugend & Anerkennung

00:06:18 spirituelle Weisheit von Kindern

00:10:26 Drogen als Suche nach Anerkennung

00:11:24 Definition von Drogen

00:14:40 Positiver Nutzen von Drogen?

00:20:28 Den Umgang lernen

00:30:24 Drogenkonsum ist natürlich!

00:33:07 Respekt haben

Viel Spaß mit der neuen Folge!

Marian & Tristan aka
„Dr. Ruprecht“ & „Prof. Kosmos“

Es gibt mal wieder Neues von uns… und das mit voller Wucht! Wir haben uns in der 6. Folge unseres DENKMAL Podcasts ein Thema vorgenommen, dass uns schon beschäftigt, seitdem unser waghalsiger Intellekt aus dem Kokon unserer leichtlebigen Jugend entfleucht ist: Gesundheit. Ob es nun Diskussionen in der Schule waren, der Drang ein Studium zu beginnen oder unsere Unternehmensgründung, alles war stets mit dem Interesse an den einfachen Zusammenhängen um das Verständnis von Gesundheit & Krankheit verknüpft. Nach mehreren Jahren intensiver kritischer und skeptischer Auseinandersetzung mit verschiedenen Konzepten, verraten wir euch in der Folge, warum wir gerade nicht mehr auf Patentrezepte setzen, sondern für mehr Individualität und Zufriedenheit im alltäglichen Leben plädieren, damit wir stets im Innen und Außen gesund bleiben können.

Mit den folgenden Fragen haben wir uns auseinandergesetzt:

Was haben physikalische Erkenntnisse in der Quantenmechanik mit Gesundheit zu tun?
Was war zuerst da, die Probleme in der Welt oder im Menschen? (Henne-Ei-Analogie)
Was sagen uns aktuelle Definitionen über das Verständnis von Gesundheit?
Wie erreiche ich den Avatar-Zustand der Gesundheit?
Warum ist die Perspektive auf Themenfelder stets von Wichtigkeit?

Viel Spaß mit unserer Folge! Wir freuen uns auf Feedback.

Inhaltsverzeichnis

00:00:00 Grüße

00:01:24 Diskussionen um Gesundheit

00:04:29 Verständnis um Krankheit

00:09:17 Henne-Ei Analogie

00:13:08 Der Mensch als Grenze

00:19:12 Bewusstsein schaffen

00:25:06 Dankbarkeit

00:27:42 Recht haben wollen ist „Gift“

00:30:25 Umgang mit Langeweile

00:34:17 Zufriedenheit & Gesundheit

00:36:17 Wie erreicht man den Avatar-Zustand?

Wöchentlich, jeden Sonntag eine neue Folge! Wir freuen uns euch die fünfte Folge unseres „ungeschnitten & voll im Flow“ Podcast präsentieren zu können. Wir hoffen darauf, euch jedes mal zu mehr Toleranz anregen zu können und eure Perspektive zu erweitern. Diesmal zum Thema Radikalität: Sollten wir Gesetze abschaffen? Ist das Bedürfnis nach Sicherheit nur ein Glaube? Und wie kann man in einer unperfekten Welt seinen eigenen „perfekten“ Weg finden? Hört gerne rein! Bei Ideen schreibt uns gerne auf Instagram oder über unsere Webseite, eure Podcaster Marian und Tristan. (P.S. Tristan meinte Faschismus, nicht Feudalismus)

Alles, worüber wir sprechen, ist frei improvisiert, daher sind auch wir nicht fehlerfrei. Wir bemühen uns aber um eine logische und nachvollziehbare Argumentation. Falls euch Ideen einfallen oder ihr einfach Kritik äußern wollt, sind wir dankbar und nehmen diese gerne an. Erzählt auch gerne euren Freunden und Bekannten von dem Podcast, wenn ihr glaubt, dass wir einen positiven, toleranten Einfluss auf die Zuhörer haben. Danke!

Inhaltsverzeichnis

00:00:00 Eröffnungsrede

00:04:00 Intoleranz tolerieren

00:09:01 Sollten wir Gesetze abschaffen?

00:14:25 Radikalität 

00:16:58 Glaube an Sicherheit

00:22:13 Sprache als Transmitter

00:26:08 Eine perfekte Welt

00:30:32 Das Maß finden