(Am Ende des Blogartikels werden die entsprechenden Podcast-Folgen aufgeführt)

Es gibt wieder eine neue Rubrik im DENKMAL Podcast! Da uns zunehmend bewusst wird, wie wichtig das Thema Nachhaltigkeit ist, konnten wir nicht länger still bleiben. Wenn ihr wüsstet, was wir geplant haben… Es kribbelt uns in den Fingern!

Das spannende an DENKMALnachhaltigkeit ist, dass wir hauptsächlich Gäste in unsere Show einladen, die etwas zu diesem Thema sagen werden. Wir versuchen uns bestmöglich zurückzuhalten, um Menschen die Chance zu gewähren zu sprechen, die etwas mit dem Thema am Hut haben. So können dann spannende Gesprächsrunden entstehen, bei denen auch wir selbst neues lernen dürfen.

Dreh- und Angelpunkt unserer Rubrik ist dabei das von der Agenda 21 genutzte Dreieck der Nachhaltigkeit: Sind Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt im Einklang, so können wir zukünftigen Generationen dieselben Chancen bieten, die wir heutzutage auch haben.

Leider ist das mit der Nachhaltigkeit nicht immer so einfach… Okay, ich korrigiere mich: Es wäre einfach, aber der Kurs, den die Menschheit im letzten Jahrhundert gefahren ist, hat durch die zunehmende Gewöhnung an einen bewegungsarmen, globalisierten, teilweise ignoranten und sicherheitsfanatischen Lebensstil zur zunehmenden Ausbeutung und Zerstörung der Umwelt geführt. Allen voran ist dabei die Wirtschaft, welche unentbehrlich ist, um diesen Lebensstil aufrechtzuerhalten. Man kann sich dabei folgende Kausalkette vorstellen:

  1. Ängste, Sorgen und Nöten schaffen
  2. eine Sehnsucht nach Sicherheit, welche sich in einem
  3. veränderten Lebensstil zeigt.
  4. Dieser Lebensstil eliminiert jede Art von Gefahr und
  5. konzipiert somit eine Realität, in der „Schlechtes“ vermieden werden soll.
  6. Die Verbannung hat jedoch automatisch eine Rückkopplung („backwards law“ vgl. den Philosophen Alan Watts) zur Folge: Je mehr wir nach Positivität streben, desto mehr Negativität erreichen wir.

The desire for a more positive experience is itself a negative experience. And, paradoxically, the acceptance of one’s negative experience is itself a positive experience.“ ―Mark Manson

Dies lässt sich auch sehr gut anhand natürlicher Phänomene nachweisen. In meinem Buch Odyssee im 21. Jahrhundert schrieb ich, dass die Dualität die Lebensgrundlage für das Erleben unserer Wirklichkeit darstellt. Wer nicht zwischen Licht und Dunkelheit unterscheiden kann, nicht zwischen Links und Rechts oder zwischen Gefahr und Sicherheit, der kann gar nicht erst wahrnehmen. Diese Differenzierung muss analog sowohl im Körper als auch im Geiste geschehen. Die Unterdrückung von einem der beiden Pole hat automatisch dessen verstärkte Wahrnehmung zur Folge (natürlich bis hin zum Tod… aber auch hier: Führt das sich wehren und die fehlende Akzeptanz gegenüber dem Tod nicht auch irgendwann zu eben jenem?)

Wenn wir Leid nicht wahrnehmen, so unterdrücken wir auch unsere Freude. Der sinuskurvige Verlauf von Gegensatzpaaren in unserem Leben spiegelt sich sogar in unserem Herzschlag wider. Das Herz kann nur dann ausschlagen, wenn es auch einen Negativausschlag gibt. Damit werden Gegenteil unentbehrlich füreinander und bedingen sich in ihrer Existenz.

So ist es auch in der Natur & Umwelt: Wollen wir nicht wahrhaben, dass wir Lebewesen sind, die aus der Natur stammen, so versuchen wir die Natur zu unterdrücken und auszubeuten – mit grässlichen Folgen. Ob Naturkatastrophen, Umweltzerstörung (wie im Amazonas), Landschaftsvernichtung (Atombomben), Übernutzung der landwirtschaftlichen Böden (Erosion), erhöhtes Müllvorkommen in Ozeanen und Mikroplastik (plastic planet) oder Auslöschung von Tier- und Pflanzenarten. Der Eingriff des Menschen ist unfassbar und unschätzbar. Alles liegt in unserer Hand – aber wir können erst dann etwas ändern, wenn wir akzeptieren, dass alles auf der Welt ein Teil von uns ist.

Ja, wir brauchen Wirtschaft um eine Existenzgrundlage zu haben. Ja, wir brauchen die Umwelt als Fundament für das Überleben. Und ja, wir brauche die Gesellschaft als Basis für Harmonie, Hoffnung und Liebe. Ich hoffe, dass durch die noch folgenden Interviews klar wird, dass jeder Mensch seinen Beitrag auf einer Mikroebene leisten kann, um auf der Makroebene Veränderungen herbeizuführen. Außerdem würde ich mich riesig freuen, wenn euch die Podcastfolgen, aber auch die Gäste, gefallen und inspirieren.

Mit besten Wünschen

Tristan Nolting.
Autor & Podcaster

Folge uns auf: @tristanstrivium @denkmalpodcast

Vorneweg empfehle ich sich exemplarisch mit dem Leben und Wirken von Nikola Tesla und wie mit ihm verfahren wurde auseinanderzusetzen.

Man kann es ganz einfach so ausdrücken. Die Erde ist ein lebender Organismus, ein riesiges komplexes Biotop, das bestimmten Gesetzmäßigkeiten folgt.
Wir haben, wenn man das so ausdrücken möchte, viele Erklärungsmodelle für diese Gesetzmäßigkeiten gefunden, die mal mehr, mal weniger funktionieren, an vielen Stellen gibt es sog. Fakten [ein Konsens, auf den man (die beteiligten verschiedenartigen Autoritäten/Deutungsgeber) sich geeinigt hat, basierend auf den Prämissen und Arbeitshypothesen, die man zu derer Erstellung genutzt hat.]

Dazu sei gesagt, da wo ich hingucke, mit den Filtern die mir gegeben sind, werde ich ein Abbild bekommen (confirmation bias/Kausalität von Weltbild und erlebter Realität). Wie sehr dieses Bild die objektive Realität widerspiegelt, ist meiner Auffassungsgabe, Übersicht und den unterliegenden Gedankenmodellen (Glaubenssätze/Realitätsfilter) geschuldet.

Wer kann von sich behaupten, einen überlegenen Deutungsanspruch zu haben, wo doch der Standpunkt die Sicht auf die Wahrheit bestimmt?

In „der Wissenschaft“ gibt es keinen autoritären Konsens, alles ist zu hinterfragen und anzuzweifeln. Verständlicherweise hat der einzelne Mensch in dieser schnelllebigen Zeit (durchgetaktetes Leben → Geboren werden/Kind sein/beschult werden Studium/ Ausbildung/ Arbeitsleben/ Rente/ sterben) nicht genug Zeit, um alles zu reflektieren, anzuzweifeln, zu kontemplieren und sich seinen eigenen Reim auf die Umstände des Seins zu bilden, also ist man, um in der „zivilisierten“ Gesellschaft zu funktionieren, darauf angewiesen, auf äußere Autoritäten zu vertrauen, die eigene Deutungshoheit (Selbstbestimmungsrecht) abzugeben und sich führen zu lassen/respektive Verantwortung zu projizieren. Ob diesen sogenannten Autoritäten zu vertrauen ist (was ist eine Wissenschaft schon wert, die in einer durchneoliberalisierten Welt abhängig ist von den Institutionen, Geldgebern und Strukturgebern, somit wirtschaftlichen und ideologischen Sachzwängen unterliegt im Gegensatz zu ethischen und fortschrittlichen Idealen?), ist an der Stelle zweitrangig, da einem ja allerorts schon von kleinauf vorgelebt wird, dass die Unterwerfung/Anpassung auf die top-down aufoktroyierte „Bildung“ der erfolgreichste Weg ist, heile durchs Leben zu kommen.

Dazu kommen noch mögliche Frühtraumatisierungen durch diese sukzessiv stattfindende Entfremdung der Menschheit von dem menschlichen Wesenskern/der Natur des Lebens hin zu einem synthetisierten Menschenbild/mechanistischen Weltbild (mit einer fragmentierten, institutionalisierten Wissenschaft mit hoch spezialisierten Teilbereichen, befeuert von diversen Industrien und Interessensnetzwerken, ohne gleichermaßen starke Allgemeinwissenschaft, die als verbindendes und kontextgebendes Element funktioniert), in dem die Menschheit in eine kollektiv angefeuerte Hybris verfällt. Der Mensch denkt, er könne Gott spielen, in grundsätzliche Wirkmechanismen der Umwelt und seines Seins eingreifen (Genmanipulation als kleines Beispiel) und diese nach seinem Belieben gestalten.

Dabei wird gerne vergessen, dass der menschliche Verstand Grenzen hat (sei der Einzelne auch noch so schlau und gebildet) und dass wir nur einen Bruchteil von den tatsächlichen Umständen verstehen, die uns, diesen Planeten und unser Sein ausmachen. Ganz einfach so – kurze Rede, langer Sinn …

In diesem Sinne kann etwas Demut nicht schaden. Mensch, erkenne dich selbst („gnothi seauton“ – Inschrift am Apollon-Tempel in Delphi) ♥️

Autor: Miron


Ergänzend zu diesem Beitrag können die zwei folgenden Videos sehr hilfreich sein, um das moderne Weltbild zu verstehen. Danke für den wichtigen Text, Miron. ―Tristan


IN-SHADOW: A Modern Odyssee

THOTH‘s PROPHECY (read from Graham Hancock)

Ergänzend hierzu über das Thema Autorität:

Was leben wir doch in einer schönen Zeit. Wir denken, wir haben die Welt erblickt und das Leben verstanden. Ausgehend von den Entwicklungen der modernen Wissenschaft rund um die Forscher Sir Isaac Newton, Johannes Kepler, Christoph Kolumbus uvm. aus dem 15. bis 16. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert zu Albert Einstein, Werner Heisenberg, Hans-Peter Dürr usw. haben wir enorme Fortschritte erzielt. Jedenfalls so wie wir Fortschritt bemessen. Dazu zählen:

  • Wohlstand in den industrialisierten Ländern
  • medizinischer Fortschritt (inkl. Lebensverlängerung)

Aber das kann es doch noch nicht gewesen sein, oder? Mit all den Berechnungen, Gedankenkonstrukten und Errungenschaften der der klügsten Denker der jungen Geschichte – da kann man doch nicht sagen, dass dies alles nur dem Wohlstand gedient hat, oder…?

Nun ja, bisher haben wir aber sehr viele Dinge mehr ganz einfach nicht verstanden. Auf die größten W-Fragen der Menschheit haben wir nach wie vor keine Antwort. (Wo sind wir (Astrologie)? Wer und warum sind wir (Philosophie)? Was sind wir (Biologie)? Wie sind wir (Psychologie)? Daraus resultieren dann folgende Probleme, die aus dem Unverständnis über das eigene Wesen resultieren:

  • Wie wir sind – Dass der Wohlstand nur auf dem Armut der dritten Welt gipfelt (Stichwort Kolonialismus, Imperialismus, Ausbeutung, Menschenhandel etc.)
  • Warum Menschen krank werden und anscheinend immer kränker (s. Statistisches Bundesamt)
  • Wer wir sind und wo wir herkommen – das materialistische Weltbild ist in den Menschen nach wie vor tief verankert – wer eine spirituelle Sicht vertritt, wie etwa Rudolf Steiner, wird ignoriert oder diffamiert
  • Wie wir unsere Freizeit sinnvoll nutzen – beispielsweise zur Erholung und zum Lesen anstatt zum Fernsehen
  • Dass Ausbeutung und Krieg nicht zu Frieden führen (s. aktuelle und vergangene Kriege)
  • Dass Studien nicht die ultimative Form der Erkenntnis darstellen – Hans-Peter Dürr beschrieb es so passend: „Die Wissenschaften kastrieren die Wirklichkeit und machen sie zur Realität.“
  • Wir einander ausschließen und bekämpfen anstatt andere Meinungen zu tolerieren (beispielsweise bei Verschwörungstheorien)

Allen voran der letzte Punkt, der womöglich alle anderen bedingt: Hier könnte man anführen, dass der Mensch einfach nicht aus der Vergangenheit lernt. Eigentlich dient lernen ja der Erkenntnis der Toleranz – besonders auch gegenüber anderen Meinungen. An sich ist keine Meinung falsch – sie spiegelt eher einen bestimmten Teilaspekt des Gesamtbilder wider, der mehr oder weniger differenziert ist. Wenn wir dies aber nicht erkennen und dadurch keine anderen Meinungen zu lassen, dann kommt es zur Dämonisierung. Dies habe ich bereits in der COVID-19 Analyse erwähnt:

„Die innere Logik der Dämonisierung führt zu einer wachsenden Bereitschaft, Schaden anzurichten und zu erdulden. Er wird als notwendiger Preis gesehen, der für die Niederlage des Feindes bezahlt werden muss. Manchmal erreichen die Ausmaße der Dämonisierung und Eskalation eine solche Zuspitzung, dass beide Parteien nicht nur dazu gebracht werden, die Möglichkeit der Zerstörung des Feindes zu akzeptieren, sogar ihre eigene in Kauf zu nehmen.“

Auch der aktuelle Fall um Christian Drosten zeigt dies sehr deutlich auf. Ich erwähnte bereits in der Analyse, dass der Bio-Statistiker Leonhard Held grobe Fehler an Christian Drostens Studie fand. Auch Alexander Keukele, Inhaber des Lehrstuhls für Medizinische Mikrobiologie und Virologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, wies in einem Gastbeitrag des Tagesspiegel an, dass die Studie von Drosten et al. zurückgezogen werden sollte.

Als Höhepunkt des Geschehens veröffentlichte die BILD einen Artikel gegen die Studie von Christian Drosten, in dem mehrere Wissenschaftler angeführt wurden, die Kritik übten:

Zum Artikel der BILD auf das Bild klicken.

Auch, wenn ich von der Bild nicht gerade behaupten würde, dass die BILD eine sachliche Berichterstattung verfolgt, so muss man eingestehen, dass die Kritik berechtigt ist. Es geht hier nicht um irgendwelche „Gemeinschaften“ (Community) und „Anhänger“ die mehr Recht haben. Wir alle sollten an der Debatte teilnehmen und darüber kommunizieren. Ganz sachlich. Weniger emotional.

Auch, wenn sich die Kritiker an Drostens Studie gegenüber der Bild distanzieren, ihre Kritik bleibt nach wie vor erhalten. Und das ist auch gut so: Es geht um die Wahrheitsfindung, nicht um das Recht haben. Und in dem aktuellen Wortlaut von Christian Drosten bezweifele ich ernsthaft, dass es ihm um Wissenschaft geht, sondern vielmehr um seinen Ruf.

Ein weiteres Problem sehe ich auch bei einigen Wissenschaftlern gegenüber der Öffentlichkeit. Viele sehen die Öffentlichkeit als tendenziell rufschädigend. Das stimmt womöglich – aber das sollte man in Kauf nehmen, wenn man sich der Wahrheitsfindung verpflichtet hat. Viele Weise in der Geschichte sind für ihre Erkenntnisse sogar gestorben. Da kann man schon mal ein wenig Kritik aushalten…

Was jedoch kritisch betrachtet werden kann, ist, dass ein Wissenschaftler sich seine Ergebnisse in Fachsprache vorenthält. Christian Drosten sagte in einem Interview über die Medien:

„Ich brauche das nicht – es gibt kein Erfolgsmaß in der Wissenschaft, in Form von Podcasts oder Twitterfollowern. Im Gegenteil, für einen Wissenschaftler ist es gefährlich. Es kann wirklich karriereschädigend sein, sich zu sehr in die Öffentlichkeit zu begeben. Denn in der Öffentlichkeit muss man simplifizieren und muss Dinge vereinfachen. Das steht einem Wissenschaftler eigentlich nicht gut. Ich mache das jetzt aber mal trotzdem, weil ich mich genau in diesem engen Forschungsfeld seit so langer Zeit schon bewege, dass ich weiß, dass ich frei und weitgehend ohne Fehler über das weitere Themenumfeld dieses Problems sprechen kann.“

Darauf kann ich nur auf einen der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts verweisen, den britischen Wissenschaftsphilosophen Karl R. Popper:

Bleibt spannend, wie die aktuelle Diskussion weiterhin verläuft.

Gesundheitsminister Spahn stimme ich in diesem Zusammenhang bei seiner Aussage: Allerdings sollten sich alle „vor scheinbar schnell abgeleiteten Absolutheitsansprüchen“ hüten, ausnahmsweise mal zu. 

Bleibt fromm,

euer Tristan.

Ab sofort gibt es neben den gewohnten Podcast Folgen eigene Rubriken, in denen ich mich verstärkt mit den Themen beschäftigen will, die mich beschäftigen. Das bedeutet für euch mehr Folgen! Die Qualität bleibt aber weiterhin gewohnt gut, sowohl von der Technik, als auch vom Inhalt.

Ihr könnt hier einen Einblick in die neue Folge von DENKMALnach erhalten.

Wie funktioniert unser Immunsystem? In der vorherigen Folge von DENKMALnach ging es hauptsächlich um das vegetative Nervensystem, bzw. wie dies im Zusammenhang mit unserer Zufriedenheit steht. In der Mitte zwischen diesen beiden Parametern steht die Psyche als Regulator. Dies lässt sich anhand der leicht beobachtbaren Tatsache nachvollziehen, dass wir unser Immunsystem schwächen, wenn wir traurig sind. Lächeln wir hingegen, dann stärken wir unser Immunsystem. Siehe hierzu auch die Studie „The immune system and happiness“. Auch, wenn die Details noch nicht ganz klar sind (wie in so vielen schulmedizinischen Theorien), so können wir nachweisen, dass Emotionen unseren Körper nachhaltig ändern.

Die Zusammenhang zwischen dem vegetativen Nervensystem (Stichwort: Sympathikus und Parasympathikus) und dem Immunsystem (Stichwort: Physiologie und Pathologie) wird somit schlagartig klar. Unser Denken als Ausgangspunkt trägt maßgeblich dazu bei, wie wir die Welt erleben und wie wir auf die Welt reagieren. Darunter fällt hingegen auch die Mittäterschaft an Krankheiten, denn wenn wir unser Immunsystem durch Handlungen schwächen und stärken können, so sind wir nicht unbeteiligt an unserer Krankheit durch Viren und andere Erreger, egal wie stark das Virus sein mag. Der Chemiker Antoine Béchamp machte dies mit seiner Aussage „Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles“ sehr deutlich.

Was dies für dich bedeutet, musst du selbst wissen. Für mich persönlich bedeutet dies, dass Angst selbstzerstörerisch wirkt, wenn unbegründet. Und wann ist unsere Angst schon wirklich in unserem Leben begründet? Wann ist dir das letzte Mal ein Säbelzahntiger begegnet? Auf jede Situation in unserem Leben können wir einen Einfluss haben – eben indem wir adäquat mit der Situation umgehen und versuchen uns in unseren positiven Gefühlen zu bestärken. Dies bedeutet nicht, dass wir nie wieder traurig sein dürfen – nur eben, dass es mehr Vorteile hat, eine positive Sicht auf die Welt anzunehmen 🙂

Gönn dir also ein wenig Ruhe und Entspannung…

Liebe Grüße und Viel Spaß bei der Folge
-Tristan Nolting aka Prof. Kosmos

Liebe DENKMAL-Podcast Freunde,

heute eine sehr knackige und heiße Folge! 

Wenn sich gerade nicht alles um unser Überleben dreht (siehe Corona-Virus, Klima-Wandel, und weitere durch Angst um unser Leben geprägte Ereignisse), dann wohl um unsere Fortpflanzung! Und welches Thema wäre wohl da aktueller, als unser Drang nach Pornos?

Wie es anhand der Statistiken aussieht, sind Pornos weltweit vermutlich schon ein fest verankerter Teil im Alltagsleben der Menschen. Gerade in Deutschland: Wir sind Porno-Weltmeister. Das hätte ich übrigens selber nicht erwartet. Aber, und das muss man dazu sagen, wir tragen alle dazu bei. Mit jedem Klick, mit jeder Handlung an jedem Tage legen wir die Weichen für eine solche Kultur, wie wir sie uns heute erschaffen. Pornos an sich sind jedoch nicht grundsätzlich schlecht. Ganz im Gegenteil, sie haben sicherlich auch Vorteile und können in gemäßigter Form sogar zur Fantasie beitragen. Schwierig wird es erst dann, wenn das Thema tabuisiert wird. Denn dann gibt es keine Möglichkeit mehr zur Aufklärung über den maßlosen Konsum.

Daher plaudern wir heute mal aus dem Nähkästchen:

Schauen wir selber Pornos?
Was halten wir von der Entwicklung?
Welche Folgen hat der Konsum?
Und warum ist es so ein Tabu-Thema?

Einige Einflüsse, die den Porno-Konsum schüren sind…

  • Das Verbot durch die Erbsünde der Kirche, welches dem Menschen einen unnatürlichen Zwang auferlegt
  • Die historische Entwicklung (Rassismus, Feminismus etc.)
  • Die Unterdrückung der eigenen Triebe in der Öffentlichkeit
  • Das Bedürfnis nach Nähe und die mangelnde Auslebung dessen
  • Die unzureichende Kommunikation udn Aufklärung über das Thema
  • Süchte und Gewohnheiten
  • Stress und Unausgeglichenheit

Bestimmt gibt es noch viele weitere Gründe, die man anführen kann. Wir wollen allerdings nur darüber aufklären, wieso wir häufig zu diesem „schnellen Glück“ greifen. Denn meistens sind es nur akute Probleme, die uns in die Lage bringen darüber nachzudenken und dem nachzugeben. Bekannt hierfür auch die Szene aus „The Wolf of Wall Street“ mit Leonardo DiCaprio.

„Geht es ohne den Scheiß nicht“?

Und mal nachdenken: Wollen wir nicht lieber unsere langfristige Zufriedenheit stärken, als dem kurzen Glück nachzujagen? Hauptsache, wir fühlen uns nicht schuldig für das, was wir tun. Denn jeder hat ein Recht auf Handlungsfreiheit. Wir sollten nur daran denken, dass wir nicht die Handlungsfreiheit anderer Menschen einschränken… 

In diesem Sinne,
bleibt fromm 😉

Marian Klose & Tristan Nolting
aka Dr. Ruprecht und Prof. Lesch

Bücher:
Odyssee im 21. Jahrhundert
Die wahre Bedeutung der Kommunion

Liebe DENKMAL Podcast-Freunde,

was hat auf dieser Welt schon die Berechtigung, nicht hinterfragt zu werden? Und warum hinterfragen wir bestimmte Tatsachen nicht? Liegt es an einer mentalen Denkblockade oder an einer Autorität die meine Meinung vorgibt? Und selbst wenn es im positiven Falle nur die Denkblockade wäre, wo kommt sie her?

Wie dem auch sei – wir möchten dafür da sein, mentale Denkblockaden zu lösen….

Zwei anscheinand emotionale Menschen, die sich prügeln wollen – mit einem lachenden, mit einem weinenden Auge?.

Nun, die Frage die wir uns gestellt haben lautet im Grunde genommen: Warum Verhalten wir uns so, wie wir uns verhalten? Konflikte sind nicht unbedingt a priori im Menschen verankert, ganz im Gegenteil: Der Mensch mit seinem freien Willen wäre dazu befähigt, seine Konflikte durch Kommunikation zu lösen.

So sehen wir es beispielsweise auch bei allen bekannten primitiven Urvölkern. Dort sind nicht nur Erkrankungen unbekannt, die für uns alltäglich sind, dort scheinen auch Konflikte einen anderen Stellenwert zu haben bzw. der Umgang ist einfach ein anderer.

Dürfen wir also eine bestimmte Autorität dafür verantwortlich machen, dass wir uns so verhalten? Wo fängt diese Hierarchie an, wo hört sie auf? Mal überlegen… Eltern, Bekannte, Freunde, Lehrer, Politiker, Unternehmer, staatliche Banken, private Banken… ja Moment mal – wo kommt eigentlich das Geld her und warum ist es nicht gerecht verteilt, wenn sich ja selbst die staatliche Bank Kredite bei privaten Banken holen muss?

Oh, ja ich sollte nicht zu schnell zu viele Fragen stellen, sonst rutsche ich noch in die Ecke der Verschwörungstheoretiker ab. Bleiben wir also lieber beim aktuellen Geschehen und beobachten, dass populistische Wissenschaftler, wie etwa Harald Lesch, nicht im Sinne des kritischen Rationalismus handeln und dementsprechend die öffentlichen Meinungen hinterfragen und falsifizieren wollen, sondern, dass sie anscheinend mehr dazu auffordern alles, was nicht dem Einheits-Brei entspricht, zu verleugnen und zu ignorieren.

Großvater Lesch erklärt uns die Welt.
Häufig leiden wir in einer kognitiven Verzerrung (bia) unter einer falschen Selbstwahrnehmung.
So beschuldigen wir z.B. andere emotional zu sein, sind es aber selbst.

Heute gibt es mal kein Inhaltsverzeichnis. Schaut euch lieber unsere Youtube Videos an! Die sind sehr unterhaltend (Achtung! Satire)

In diesem Sinne,

bleibt gespannt :-).

Marian Klose & Tristan Nolting aka.
Dr. Ruprecht und Prof. Lesch

Liebe DENKMAL-Podcast Freunde,

heute eine sehr aufbrausende Folge! 

Wir wollen mal wieder ein Update über die aktuelle Lage geben. Dabei ist uns die faktenbasierte Richtigstellung des aktuellen Geschehens, die Solidarität untereinander und die Wachsamkeit des Medien-Konsumenten sehr wichtig.

In letzter Zeit passieren sehr viele suspekte Ereignisse rund um das Corona-Geschehen. Die Politik lässt nur bestimmte Experten vorsprechen. Dadurch bekriegen Experten sich gegenseitig und scheinen, die Auswirkungen des Virus nicht richtig einschätzen zu können. Eine ganze Weltwirtschaft bricht zusammen trotzdessen, dass der Corona-Virus inzwischen nicht tödlicher scheint, als eine Grippe (inzwischen gibt es gute Evidenz und viele wichtige Einschätzungen für diese These (z.B. hier und hier). Nachdem z.B. die bekannte TV-Moderatorin Sonja Zietlow auf eine Reihe von Wissenschaftlern aufmerksam gemacht hat, die sich gegen die Behauptungen von Jens Spahn, Prof. Dorsten, Bill Gates und Lothar Wieler (vom RKI) stellen, hat sie ihre Facebook-Seite offline gestellt, weil sie beleidigt, verleumdet und als Verschwörungstheoretikerin dargestellt wurde.

Wir sollten die Auswirkungen von Corona nicht unterschätzen, aber die Todesfälle, die diverse anderer Krankheiten fordern, sollten auch dem Laien, der sich nicht ausführlich mit dem Thema auseinandersetzen möchte, aufzeigen, dass die jetzige Panik mehr bewusst geschürt wird, als berechtigter Weise angebracht ist. Siehe hierzu auch das Strategiepapier des Bundesinnenministeriums.

Wichtig auch hier der Post auf meinem Instagram-Kanal (@tristanstrivium), der die Relation dieser Hysterie aufzeigt:

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Heute mache ich mir vermutlich keine Freunde. Aber dieses Profil ist auch dazu da, kritische Fragen zu stellen: Heute zum #coronavirus 🦠 Gehen wir mal davon aus, dass dein Immunsystem durch Angst über den Sympathikus geschwächt – und durch Ruhe über den Ausgleich des Parasympathikus gestärkt wird, dann wirst du anfälliger für jede Krankheit wegen Panik. Gehen wir mal davon aus, dass jeden Tag weltweit 8500 Kinder sterben und bisher an Corona 108.000 Menschen (Stand 12.04.), dann wären im gleichen Zeitraum (3 Monate) 782.000 Kinder gestorben. Gehen wir mal davon aus, dass rund 100.000 Menschen in Deutschland durch Diabetes jährlich sterben, 890.000 durch Rauchen, bis zu 25.000 an Grippe (s. 2018) und 74.000 durch Alkohol (foodmonitor), dann würde man vermutlich den Begriff „nur“ vor die 2900 Corona Toten in Deutschland stellen. Gehen wir mal davon aus, dass die WHO nicht umfassende Empfehlungen gibt, das Immunsystem zu stärken, sondern anscheinend nur solche, die es schwächen (z.B. Zuhause bleiben, sozialen Kontakt meiden, Medien konsumieren etc.), dann würden Menschen wesentlich schneller krank werden. Und gehen wir mal davon aus, dass nur Immungeschwächte (Alte, Kranke) an Corona sterben, wobei aber auch nicht unterschieden wird, ob sie AN Corona sterben, oder MIT Corona sterben. Zudem werden auch viele der Fälle einfach nicht gezählt, die Corona haben, aber nie ins Krankenhaus gehen und gesund bleiben (Quelle: NPR), denn denn dann wäre die Sterblichkeit wesentlich geringer. Gehen wir mal davon aus… (Füge hier weitere Belege für die unwissenschaftliche Außendarstellung von Corona ein) Wären meine Schilderungen Wirklichkeit – müsstest du dann noch Angst haben oder wärst du nicht viel eher skeptisch, weil vielen Menschen gerade grundlos ihre Existenz genommen wird & entspannt, weil es keinen Grund gibt, Panik zu schieben? Kommentiere gerne 👇🏻 Kümmer dich lieber mal um dein Immunsystem und gönn dir nen Smoothie🥤🍉🍇🥝#tristanstrivium #erkenntnis #liebe #herzgefühl #intuition #wahrnehmung #gesund #zufrieden #dualität #ambivalenz #physik #natur #natürlich #gesetzmäßigkeit #prinzip #who #corona #panik #zusammenhang #ganzheitlich #gelassenheit #covid19

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Zusätzlich zum Kontaktverbot werden Demonstrationen verboten. Rechtsanwältin Beate Bahner, die gegen das Demonstrationsverbot ausruft, da es laut ihr gegen das Grundgesetz verstößt, welches sie in einem Eilantrag versucht aufzuheben, wird daraufhin von der Polizei in die Psychatrie eingewiesen. Die Regierung in Sachsen hatte übrigens geplant Quarantäne-Verweigerer ebenfalls in die Psychatrie einzuweisen (nun anscheinend nicht mehr). Plötzlich (15. April) weist Frau Bahner aus unerklärlichen Gründen nach dem Verhör ihre eigenen Aussagen zurück (Den Zuhörern vor der Polizei erklärte sie, das würde die Polizei nie tun. Sie habe in den Neckarwiesen mit Freunden „gesoffen“ und sei danach mit dem Fahrrad gestürzt. Sie ließ offen, ob sie das ironisch meint; Quelle: T-Online).

Eine sehr wichtige Frage, die wir stellen sollten: Was ist hier los? 

Diese Frage ist sicherlich berechtigt.

Wir bitten trotzdem darum, Ruhe um dieses philosophisch heiße Thema zu bewahren. Denn den Sympathikus zu stark zu aktivieren, sorgt sicherlich nicht für eine Unterstützung des Immunsystems. Tu lieber etwas, was deine Ruhe fördert und tausche dich kritisch mit deinen Freunden aus. Geh in der Sonne spazieren und ernähre dich gesund. Bilde dich weiter und versuch in dich hineinzuhorchen. Das ist das Beste, was wir aktuell aus der Situation machen können.

In diesem Sinne, bleibt heiter. Und kontaktiert uns gerne auf Instagram Kanal:
@denkmalpodcast

Marian Klose & Tristan Nolting aka.
Dr. Ruprecht und Prof. Lesch

PS: Ob ich nun schon Verschwörungstheoretiker bin, wenn ich über ein paar mir suspekte Ereignisse philosophiere? Wer weiß…

Kommunen als Modell zur spirituellen Weiterentwicklung – Ist das möglich?

Diese Frage wurde mir bereits öfter gestellt und konnte nach einer logischen Argumentation vom Fragenden stets mit „Ja“ beantwortet werden. Vorstellbar ist es aufjedenfall, denn Kommunen gab es sogar schon in Deutschland, Israel (Kibbuzz) und vielen weiteren Ländern.

Problematisch wurde dieses Gesellschaftsmodell häufig nur, da, wie Henry Near es beschrieb, die Bewohner eine solche Euphorie gegenüber dem Kommunenleben entwickelten, dass sie ihre eigene Weiterentwicklung vergessen haben. Und das ist etwas, was auch ich unterschreiben kann:

Zu leben heißt, sich ständig anzupassen und dazu zulernen. Es gibt kein perfektes Gesellschaftsmodell, aber es gibt welche, in denen die Voraussetzungen günstig sind, um sich auf seine spirituelle Arbeit zu fokussieren, die da heißt: Ich fördere meine Talente, Fähigkeiten und geistigen Gaben so sehr, wie die meiner Mitmenschen.

Allerdings eben nur meiner Mitmenschen – denn der Glaube daran, man müsse Verantwortung für jeden Menschen auf der Welt übernehmen, bürdet einem eine unglaubliche Last auf, der dann von der Kirche durch die „Erbsünde“ noch die Krone aufgesetzt wird.

Mein Apell also: Sei freundlich zu deinen Mitmenschen und sie werden es auch zu ihren Mitmenschen sein. Wir sind alle ein riesiges Netzwerk, das darauf wartet aktiviert zu werden!

Im Folgenden möchte ich einen Textausschnitt einbringen, der die Kraft der Liebe und der Freundlichkeit unterstützt und aufzeigt, dass nur durch ihre Art ein zwischenmenschlicher Austausch angeregt werden kann, der die Harmonie in der Welt wiederherstellt. Kriege, Katastrophen und Elend haben die Liebe rar werden lassen, aber nie verschwinden lassen. Darum gib acht auf sie, denn sie ist das metaphorische Stützrat am Fahrrad deines Lebens.


Die wahre Bedeutung der Kommunion:

Frieden entsteht durch spirituelle Entwicklung

(Ab Seite 56)

[…] Das Wissen über diese Spielregeln des Lebens sind die Grundvoraussetzung, um Lösungen in der Welt zu schaffen, weil somit zum einen die Notwendigkeit erkannt wird, Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen. Zum anderen wird durch sie ein Bewusstsein entwickelt, welches außerhalb rein materialistisch fixierter Konzepte und Begierden liegt. Das Wissen sollte immer dafür da sein, den eigenen Glauben zu hinterfragen und neu auszurichten. Die heutige Welt ist, durch den immer weiter voranschreitenden sprachlichen Verfall, die mediale Blindheit und das Ausbleiben kritischer Reflexion, in ihren spirituellen Grundfesten tief erschüttert. Spiritualität ist nicht frei von Wissenschaft, beide ergänzen sich, wie auch der Anthroposoph Rudolf Steiner versuchte, über das eigene Wissen in Bezug auf den Glauben aufzuklären. Anstatt den Frieden und die Einigkeit zwischen Glauben und Wissen herzustellen, wird seit ewiger Zeit ein fataler Kampf des Irrglaubens über die Separation beider Elemente geführt. Nur spirituelle Selbsterkenntnis und die damit verbundene Weisheit über die Gesetzmäßigkeiten dieser Welt können diesen Krieg beenden und Frieden zwischen den Menschen schaffen.

Dieser Frieden wird dann realisierbar, wenn sich der Mensch, heute vornehmlich als Bürger eines Systems erzogen, auf seine Grundzüge und Ursprünge besinnt und nicht nur aus seiner Vergangenheit lernt, sondern die gemeinschaftliche Kultur in die Zukunft trägt und sich seine tief spirituelle Natur außerhalb des materiellen Denkens erhält. Alle Ablenkungen der äußeren Welt, egal welcher materiellen Ideologie angehörend, können den Menschen nicht auf den Pfad der Erkenntnis führen. Jede technische Erweiterung und Erfindung, jede sinnlose, auf das Denken beschränkte und von den Sinnen abweichende, Berufung, jeder weitere Versuch Kontrolle über das Leben zu erlangen, führt nur weiter in die Vereinsamung, Abhängigkeit und Krankheit. Es bleibt also auch logisch erkennbar gar nichts anderes übrig, als sich dem heutigen System mit all seinen Rechten und Verpflichtungen zu entziehen, denn es ist lediglich auf eben jene aufgeführten Eigenschaften ausgelegt. Auch hier bedarf es keiner Quelle, denn die Unzufriedenheit über die gesundheitliche, arbeitstechnische und gemeinschaftliche Situation zeigt sich jeden Tag in dem Verhalten der Menschen, die in den Städten arbeiten und leben. Wie oft begegnen uns strahlende Menschen, die glücklich darüber sind, dass sie arbeiten dürfen, in Bio-Supermärkten einkaufen können und Zeit mit ihren Liebsten verbringen können? So viel, wie dies an Wertschätzung aufzuwiegen wäre, würde ich dies nicht einmal von mir selbst behaupten können. Denn Wertschätzung kostet Kraft. Eine Kraft, die wir nie erlernt haben. Dabei sollte aber das höchste Gut der universellen Zufriedenheit nicht missverstanden werden, denn die Unzufriedenheit über die jetzige Situation ist notwendig, um uns überhaupt in Bewegung zu setzen und unser Verlangen zu befriedigen. Wenn alles immer in göttlicher Reinheit und Wonnewäre, wie wir es uns tief innerlich in unserer Wertschätzung wünschen, dann hätten wir keinen Grund, uns von der Stelle zu bewegen. Hierbei geht es vor allem um die Ausgeglichenheit beider Pole und die Wertschätzung, die es benötigt, alle Facetten des Lebens, ob Freude oder Leid, kennenzulernen, zu ertragen und dann zu lieben. Wenn Ausgeglichenheit herrschen würde, würden wir kein spannungs- und emotionsgeladenes Feld politischer Positionen in Demonstrationen, verwahrloster Käufer und unbedachter Drogenkonsumenten vorfinden, explizit in Städten und Metropolen, sondern wir wären umgeben von wohlwollenden, sich selbst verpflichteten Menschen, die ihre Liebe zu sich selber anderen Menschen weitergeben können, indem sie das Vertrauen und die Wertschätzung der Gemeinschaft durch verschiedene friedliche Veranstaltungen stärken. Ganz ohne Diskussionen, sondern durch gegenseitiges Verständnis. Daran anknüpfend würden auch alle umwelttechnischen Probleme wie von selbst verschwinden, denn die nun stark werdende Unterstützung in Kombination mit der Kenntnis über die unheimliche Kraft der Natur, die sich ohne zu fragen um unsere Selbsterhaltung kümmert, löst eine tiefe Wertschätzung und Achtung in uns aus. Doch wie soll der Mensch aus der Unzufriedenheit finden, wenn er in der Stadt jeden Tag mit eben jener konfrontiert wird? Aus der Verwahrlosung allein hinauszufinden ist wie, als würden wir ohne Arme und Augen den Ausweg aus einem Spiegelkabinett suchen. Unsere Anpassung an das heutige System macht es uns wahrlich sehr schwer, dem Leid zu widerstehen und unser inneres Glück zu finden. Darum lieben wir es auch, uns gegenseitiges Mitleid zu schenken. Es erscheint schwer den Ausweg zu finden und dennoch ist es nicht unmöglich, denn Trost zu spenden ist etwas, wofür wir immer Energie haben. Was würde passieren, wenn wir unsere Trost-Energie sinnvoller nutzen würden?

Buch von Tristan Nolting, Tredition (10€), ISBN: 978-3-347-03633-8

Heute (am 7. April 2020) ist ein besonderer Tag für mich (Tristan). Nicht nur, dass sich quasi die Konstellation meiner Geburt wiederholt (ich wurde an Ostern zu Vollmond geboren), sondern ich darf auch nach monatelanger Arbeit endlich mitteilen, dass meine Bücher heute veröffentlicht wurden. Wer uns aktiv verfolgt, der weiß, dass mein Werk „Odyssee im 21. Jahrhundert“ eine Neuauflage erhält & mein Werk „Die wahre Bedeutung der Kommunion“ eine Erstauflage. Beide erscheinen bei Tredition, worüber ich sehr froh bin, denn:

  • Ich darf meine Recht behalten
  • Ich bin verantwortlich für die Verbreitung und das Marketing
  • Ich erhalte trotzdem kompetente Unterstützung von erfahrenen Publizisten
  • Meine Bücher werden umfassend vertrieben: Unter anderem auf Amazon, Thalia, Weltbild uvm. (einfach mal googlen)

Damit geht für mich wieder mal ein Traum ein Erfüllung. Der Traum meine Perspektive mit Menschen zu teilen, die ein Bewusstsein für die Themen Wissenschaft, Psychologie, Esoterik, Spiritualität, Einfachheit, Logik und vielem mehr haben und sich so auf ihren ganz eigenen Weg der Spiritualität begeben. 

Daher bleibt mir auch nun nichts weiter übrig, als die Geschehnisse der nächsten Tage und Wochen wirken zu lassen und zu schauen, ob die Bücher auf Anklang finden. Hier bin ich jedem sehr dankbar, der meine Bücher bzw. Social Media Posts (@tristanstrivium, @denkmalpodcast) teilt.

Wer einen Einblick in meine Bücher erhalten möchte, der bekommt auf diversen Portalen einen Einblick in die ersten Seiten und Kapitel (wie gesagt, einfach mal googlen). Zusätzlich füge ich einer meiner Lieblingsstellen an.

Ich bin mir, nach Schreiben dieses Blogbeitrags, wieder einmal bewusst, in welch einer privilegierten Situation ich mich befinde. Daher werden meine Worte nicht die Wertschätzung zu Stande bringen können, die das Universum, Gott oder wie man es nennen mag, wohl verdient. Ich kann mich nur so bedanken, dass ich stets versuche mein Wort zu halten, das da lautet:

  • Ich verkaufe meine Seele nicht für Geld, daher werden weder meine Preise, noch mein Inhalt sich jemals am reinen Nutzen orientieren
  • Ich tue und schreibe worauf ich Lust habe – natürlich immer unter dem Gesichtspunkt der Toleranz
  • Und ich versuche für jeden Leser, Kritiker und Mitdenker immer ein offenes Ohr zu haben, denn nur so schaffen wir alle einen umfassenden Austausch, der zu mehr Harmonie im Miteinander führt

Danke für eure Zeit. Hier gehts zu meinem Autorenprofil.


Einblick in das Buch
Odyssee im 21. Jahrhundert

Wertschätzung & Krankheitszahlen

Wertschätzung ist für jeden bewussten Menschen essentiell. Erkennen wir die große Bedeutung alltäglicher Dinge für unser Leben nicht an, dann werden wir auch keine Intuition für unsere individuelle Situation erlangen, ob es der Zufriedenheit oder der Gesundheit dient. Die Intuition zeichnet sich nicht nur durch das Vertrauen aus, sondern auch durch die Wertschätzung des Erlebten. Nur wer Spaß und Zufriedenheit durch das erlangt, was er tut, indem er es in jeder Sekunde genießt, der ist sich seiner Wahrnehmung bewusst. Vertrauen und Wertschätzung bedingen sich somit gegenseitig. Man kann sich das so vorstellen: Während das Vertrauen die Macht der Situation an eine höhere Kraft abgibt, konzentriert die Wertschätzung, auch bekannt als Ehrfurcht, die Macht durch Aufrechterhaltung des Energieflusses im Körper. Wer krank wird, der verliert nicht nur sein Vertrauen, sondern auch seine Wertschätzung für das Erleben von sinnigen Momenten. Die Wertschätzung ist sehr eng verbunden mit den Sinnen des Körpers.

Wie bereits erwähnt, stehen wir in unserer Gesellschaft durch die Sympathikotonie in einer dauerhaft hohen Anspannung ohne Aussicht auf Entspannung. Fernsehen, im Internet surfen, mit dem Handy spielen, Podcasts hören, Lesen, Musik hören und viele weitere Beschäftigungen bringen keine aktiveEntspannung und Ruhe! Viel zu häufig greifen wir in nervösen, emotionalen oder unruhigen Momenten zu Stresskillern, ohne die Auswirkungen auf unseren Organismus zu erkennen. Grundlegend stören wir dabei unsere Aufmerksamkeitsspanne (auch als Achtsamkeit in der Wissenschaft bekannt). Unser Bewusstsein arbeitet optimal, wenn wir uns (im Sinne der Schöpfung) immer nur auf eine Sache konzentrieren, auf das Hier und Jetzt. Je weniger wir uns auf die Gegenwart fokussieren, desto mehr stumpfen unsere Sinne ab. Dies erfolgt zum Beispiel durch die quantitative Übernutzung von neuen technischen Erfindungen. Würden wir ein elektronisches Gerät zeitlich kontrollieren können, dann würde es nicht von uns Besitz ergreifen. Die meisten Personen können sich heutzutage kein Leben mehr ohne Smartphone vorstellen. Besonders problematisch ist die Informationsflut (insbesondere durch Social Media und Nachrichtenportale) im Vergleich zu herkömmlichen Medien wie der Zeitung. Eine ganze Industrie existiert nur aufgrund von Werbeversprechen, blinkenden Bannern und der Stimulierung unserer Sinne über elektronische Medien. Vor hundert Jahren hielt sich dieses Überangebot von Medien noch in Grenzen, da die drahtlose Kommunikation noch nicht möglich war. Heutzutage hat jeder Mensch zu jeder Zeit und an jedem Ort die Möglichkeit an (fast) kostenfreie Informationen zu kommen, selbst wenn sie nicht gebraucht werden. Daher auch diese unheimliche Verbreitung von Falschinformationen und Halbwissen. Neben den Zahlungsmitteln sind inzwischen Informationen das höchste Gut unserer Zeit geworden. Somit wird das Bewusstsein durch dieses Überangebot in die Irre geführt.

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Unser Informationskonsum hat maßgebliche Auswirkungen auf unsere mentale Gesundheit, dazu zählen erhöhter Stress, Schlafstörungen und damit verbundene Anzeichen für Depressionen.[i]Die Aufnahme geistiger Informationen, man könnte es fast schon geistige Nahrung nennen, ist nicht weniger wichtig als andere Komponenten einer ganzheitlichen Gesundheit. Die Ernährung beschränkt sich schließlich nicht nur auf materielle Nahrung, sondern auch auf feinstoffliche, geistige Nahrung. Unser Geist hat das Bedürfnis nach Anerkennung und Selbstverwirklichung. Es ist nicht verwunderlich, dass unser Geist sich genauso ernährenbzw. aktiv am Leben halten will wie der Körper auch. Bei der Ernährung ist es bereits klar: Wir müssen bewusst darauf achten, die richtigen Lebensmittel zuzuführen und auch darauf, wie wir sie zuführen. Wir sollten Nahrungsmittel auf unsere individuelle Situation anpassen. Aber auch der Geist sollte einen Filter bzw. Puffer besitzen, anhand dessen wir unsere Informationen individuell auswählen können. Lesen wir den ganzen Tag nur Mainstream-Medien wie Spiegel, Bild und Co., dann sieht dementsprechend auch unsere Gefühls- und Gedankenwelt aus. Da der Mensch nicht zu jeder Zeit an jedem Ort sein kann und sollte, muss er sich als mündiger Bürger über die Medien informieren. Dabei sollten im Sinne der Toleranz immer unabhängige und vorurteilsfreie Medien konsumiert werden, natürlich mit dem richtigen Maß an Selbstbeherrschung und Wertschätzung. Kennen wir nur zwei Meinungen, dann wird sich unsere Meinung dort irgendwo zwischen diesen beiden Meinungen ansiedeln (wie in der Statistik das arithmetische Mittel). Wir können Partei ergreifen für eine der beiden Meinungen, das tun wir aber nur anhand der verfügbaren Meinungen. Haben wir keinen Vergleich bzw. Maßstab, dann wissen wir auch nicht, ob unsere Meinung in unserem subjektiven Empfinden richtig ist. Wenn wir geistige Nahrung konsumieren, müssen wir darauf achten, welche Nahrung wir zuführen (sprich welche Quellen) und wie wir sie konsumieren (mit dem richtigen Filter namens gesunder Menschenverstand). 

Was passiert, wenn wir unser körperliches und mentales Wohlergehen nicht mehr wertschätzen? Körper und Geist beginnen unter ständiger Spannung zu stehen und zeigen langsam aber sicher Krankheitssymptome auf. Es kommt zum geistigen Verfall: Zeitgleich mit dem Wachstum der Massenmedien und den boomenden Verkaufszahlen der Technologiefirmen nahm auch die Anzahl mentaler Erkrankungen zu. Wir sollten uns genau überlegen, womit wir uns den ganzen Tag beschäftigen, denn wie wir wissen, ist die Resonanz ein wichtiges Mittel zur Bewusstwerdung. Aber nicht nur geistige Verwirrung, ausgelöst durch die Massenmedien, auch das ständige Gefühl der Erreichbarkeit führt immer mehr Erwachsene und Jugendliche in die kognitive Dissonanz, den Zustand geistiger Fassungslosigkeit (insbesondere Kinder unter zwei Jahren weisen eine geringere Aufmerksamkeitsspanne auf, haben Probleme beim Spracherwerb und sind anfälliger für Autismus-Erkrankung).[ii]

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Ständiges starren auf einen grellen Bildschirm führt zur geringeren Produktion des Schlafhormons Melatonin.[iii],[iv]Melatonin ist, wie bereits erwähnt, für den Tag-Nacht-Rhythmus zuständig und sorgt, zusammen mit Serotonin, für ein bewusstes und ausgeglichenes Erleben. Auch die Auswirkungen der Handy-Strahlung (SAR = [Strahlungs-]spezifische Absorptionsrate bestimmt die aufgenommene Menge an Strahlung bedingt durch WLAN, Mobilfunkmasten, Mikrowellen etc.) sind immer noch nicht als hundertprozentig sicher eingestuft. Das Problem an den Studien über Mobiltelefone ist die Prognostizierbarkeit der langfristigen Sicherheit. Durch den Fortschritt der Technik können elektronische Geräte immer mehr Leistung erbringen und geben somit auch mehr Strahlung ab. Bereits bei der Einführung des LTE (4G) Standards beim mobilen Datennetzwerk gab es erhebliche Proteste über die Sicherheit.[v]Inzwischen hat auch die WHO Handy-Strahlung als potentiell krebserregend eingestuft.[vi]Einige Studien kommen zu ähnlichen Ergebnissen: Erhöhte Gefahr für die Entstehung von Hirntumoren (laut einer Meta-Analyse) und erhöhte Anfälligkeit für neurodegenerative Erkrankungen aufgrund von erhöhtem oxidativem Stress (“reactive oxygen species“ ROS) sind das Ergebnis.[vii],[viii]Wer aufgrund seines Berufs und Soziallebens unter Stress steht, der wird durch jeden weiteren Faktor, ob Rauchen, Handy-Strahlung oder Übergewicht, im Körper Entzündungen provozieren. Häufig ist jedoch nicht bewusst, welche Auswirkungen der moderne Handy-Konsum wirklich hat. Der finnische Forscher Dariusz Leszczynsk schließt aufgrund seiner Literaturrecherche darauf, dass die wissenschaftlichen Nachweise nichtausreichen, um die Auffassung zu untermauern, dass keinegesundheitlichen Auswirkungen auftreten und, dass die Sicherheitsstandards ausreichen, um alle Benutzer zu schützen. Die gegenwärtige Situation der wissenschaftlichen Unsicherheit erfordere sowohl Vorsichtsmaßnahmen als auch weitere Forschung.[ix]Über die Einführung eines 5G Standards, dem Nachfolger von LTE, sollte eigentlich gar nicht nachgedacht werden. Wie könnte aber ein solches Szenario aussehen?

„In dem sich derzeit entwickelnden Szenario wurde ein internationaler Aktionsplan zur weiteren Entwicklung von 5G-Netzwerken installiert, obwohl die biologischen Effekte der 5G Kommunikationssysteme nur sehr minimal erforscht wurden. Dieses Netzwerk sieht sowohl einen Zuwachs an Geräten als auch eine höhere Dichte an Handys und die zukünftige Verwendung von Millimeterwellen vor (MMW). Vorläufige Beobachtungen haben gezeigt, dass MMW die Hauttemperatur erhöhen, die Genexpression verändern, die Zellproliferation und Synthese von Proteinen, die mit oxidativem Stress einhergehen, fördern und entzündliche und metabolische Prozesse begünstigen, sie können auch die Augen schädigen und das neuromuskuläre Kräftespiel beeinträchtigen.“[x]

Vielleicht wäre es also doch von Vorteil, ab und zu mal das Handy auf Flugmodus zu schalten und sich eine Auszeit vom modernen Heckmeckzu gönnen? Die Nachteile  einer Übernutzung  elektronischer Geräte liegen klar auf der Hand. Grundsätzlich sind aber, wie wir wissen, nur immungeschwächte, gestresste und unausgeglichene Menschen gefährdet. Ein klarer und fokussierter Geist erkennt die Übernutzung und die darauffolgende Ausprägung eines Extrems. Wer mit sich selbst im Reinen ist, ein Bewusstsein für seine Lebensweise entwickelt, der braucht keine Angst vor potenziellen Gefahren zu haben, denn das eigene Bewusstsein ist der beste Schutz. Wertschätzung und Vertrauen bedingen sich gegenseitig, um ein Bewusstsein zu entwickeln, das zu einer intuitiven Lebensweise führt.

Worauf ich abschließend noch hinweisen möchte, ist, dass nicht Handys, nicht irgendwelche Firmen oder sonst wer auf der Welt die Schuld an dieser Misere trägt. Angebot und Nachfrage bestimmen die Wirtschaft. Wenn es keinen Bedarf an Mobiltelefonen gäbe, dann würden sie auch nicht gekauft werden und somit nicht produziert. Das Problem liegt in der Wurzel: Das Bewusstsein (Psyche) des Menschen. Wir erschaffen uns aufgrund unserer inneren Verwirrtheit immer mehr Abhängigkeiten von äußeren Gütern – allen voran die moderne Technik und alle verfügbaren Konsumgüter, angepriesen durch verlockende Angebote. Klar, die Werbeindustrie hat sich in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt und kennt die Bedürfnisse des Konsumenten. Reisen nach Hawaii, schicke Autos und hippe Kleidung lassen sich gut verkaufen an geistig hungrige Menschen. Dies soll nicht beleidigend sein, denn Gier ist in gewissem Maße eine natürliche Eigenschaft von Lebewesen. Alles Leben will auch überleben, deshalb ist es logisch, dass wir aufgrund unseres Sicherheitsbedürfnisses ein Gruppengefühl erzeugen und möglichst viel Besitz (in Form von Gütern und Geld) anhäufen wollen. Problematisch wird es erst, wenn die Untugenden den Charakter formen und so zu einer extremen Ausprägung in Form einer ideologischen, ignoranten Weltanschauung führen. 

Dann heißt es beispielsweise nicht mehr ich brauche x und y zum natürlichen Überleben, sondern ich brauche immer mehr. Es ist dann letzten Endes egal, ob andere in ihrem Überleben gefährdet werden, wenn das gierige Ich Besitz anhäuft. Nach dem Motto: „Was kümmert es mich, wenn andere sterben?“ Auch, wenn das Selbst die Chance dazu hätte, seine Lebensmittel zu teilen, so würde es immer der eigenen Sicherheit den Vorzug geben, denn es hat schließlich noch keine Tugendhaftigkeit und damit verbundene Empathie entwickelt. So verhält es sich auch mit jeder anderen Charaktereigenschaft, wie etwa der Eitelkeit. Die von der Kirche verurteilte Eigenschaft des Menschen finden wir ebenfalls in der Natur vor. Eitelkeit trägt zum gepflegten äußeren Erscheinungsbild bei, denn Leben will nicht einfach nur überleben, sondern sich auch fortpflanzen. Ein ähnliches Bild sieht man auch durch die verzerrte Wahrnehmung der eigenen Sexualität innerhalb der Gesellschaft. Die Liste der unerwünschten Charakterzüge ist unendlich lang und wurde von der christlichen Kirche aufgrund der Erklärung, dass der Mensch die Erbsünde in sich trage und demzufolge ein Sünder sei, festgelegt. Ein unausgeglichener Mensch erkennt diese Verzerrung der Realität nicht, erst recht nicht, wenn man kein Verständnis für die Wirkungsweise der Natur hat. Somit gibt man sich die Schuld an allem was man für seine sexuellen Verlangen tut, obwohl das Verhalten ein völlig natürlicher, angeborener Mechanismus ist. Folgend auf die eigenen Schuldgefühle entsteht dann ein Abwehrmechanismus, der zu noch mehr Sicherheit, Besitz und Sinnlosigkeit führt. Dabei ist es doch so einfach:

Die Natur der Dinge liegt in der Anpassung, im optimalen Verhalten zu jeder gegebenen Zeit und an jedem Ort. Je anpassungsfähiger wir sind, desto höher sind auch unsere Überlebens- und Fortpflanzungschancen. Dadurch wird die Frage nach den Untugenden automatisch überflüssig, denn sie sind letztlich nur ein Beharren auf selbstbestimmten Gedanken und Emotionen im Geiste. Jeder, der berurteilt, hat eine festgesetze, an die Objektivität glaubende Meinung über ein Thema. Wer nicht akzeptieren kann, dass alles Leben individuell ist, und es immer verschiedene Positionen und Meinungen (Metaphern) zum Erleben gibt, der wird sich ewig auf die eigenen Füße treten, denn es fehlt die innere Akzeptanz über den natürlichen Wandel allen Seins. Die Relativität der Sprache lehrt uns den Facettenreichtum des Lebens. Im Gegensatz dazu hat die Organisation Kirche Jahrtausende lang nicht akzeptieren können, dass beispielsweise die Sexualität ein völlig natürlicher Teil des menschlichen Erlebens ist und den Trieb so zur Sünde erklärt. Welches Spiel sich hinter diesem Bekenntnis versteckt, ist unerheblich, denn wichtig ist nur die Erkenntnis über die Freiheit jeglicher Beurteilungen. Etwas, was fest vom Urprinzip, der Natur, vorgesehen ist, kann nichts Bewertbares sein, denn es dient nur der Aufrechterhaltung der Schöpfung. 

Merke:Bewertungen bedingen Ignoranz und Intoleranz und führen somit zur Unterdrückung, da die eigene Realität als objektive Richtigkeit gesehen wird. Der feste Glaube an eine Objektivität ist der größte Tyrann eines friedvollen Zusammenlebens.


Literaturverzeichnis

[i]S Thomée et al. “Mobile phone use and stress, sleep disturbances, and symptoms of depression among young adults – a prospective cohort study” BMC public health vol. 11(66) (2011).
[ii]D Hermawati et al. “Early electronic screen exposure and autistic-like symptoms.“ Intractable Rare Dis Res. 7(1): S. 69-71 (2018).
[iii]JS Emens und HJ Burgess “Effect of Light and Melatonin and Other Melatonin Receptor Agonists on Human Circadian Physiology” Sleep medicine clinics vol. 10(4): S. 435-53 (2015).
[iv]MG Figueiro “The impact of light from computer monitors on melatonin levels in college students.“ Neuro Endocrinol Lett. vol. 32(2): S. 158-63 (2011).
[v]L Hardell “World Health Organization, radiofrequency radiation and health – a hard nut to crack (Review)” International journal of oncology vol. 51(2): S. 405-413 (2017).[vi]WHO “Electromagnetic fields and public health: mobile phones” Fact Sheet Nr. 193 (2014).
[vii]KK Kesari et al. “Cell phone radiation exposure on brain and associated biological systems.“ Indian J Exp Biol. vol. 51(3): S. 187-200 (2013).
[viii]M Yang et al. “Mobile phone use and glioma risk: A systematic review and meta-analysis” PloS one vol. 12(5): e0175136 (2017).
[ix]D Leszczynski und X Zhengping “Mobile phone radiation health risk controversy: the reliability and sufficiency of science behind the safety standards” Health research policy and systems vol. 8(1) (2010).
[x]A Di Ciaula “Towards 5G communication systems: Are there health implications?“ International Journal of Hygiene and Environmental Health vol. 221(3) S. 367-375 (2018).

Freunde des DENKMAL-Podcasts!

Heute folgt nach Folge 12 zum Buch „Die wahre Bedeutung der Kommunion“ das Review zur Neuauflage der „Odyssee im 21. Jahrhundert – Über die die Liebe als Quelle wahrer Zufriedenheit und Gesundheit“.

Beide Bücher von Tristan ergänzen sich in ihrem Wirken. Als Philosophische Abhandlung über die LIEBE, ist die Odyssee eine Grundvoraussetzung für die Kommune. Denn wie Aristoteles anmerkte: „Wenn auf Erden die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich“, kann die eine Kraft, welche sich nur in dem Namen ändert, bedingt durch die Auslegung verschiedener antiken Kulturen und Traditionen, dem Menschen die erhoffte Zufriedenheit und Gesundheit ins Leben zurückbringen.

Zufriedenheit und Gesundheit sind keine Extrema, sie sind nichts Getrenntes. So schreibt Tristan in seinem Buch: „Was haben alle historischen Lehren, Traditionen und Ideologien gemein? Sie alle versuchen, den Menschen durch ihre ganz eigene Interpretation der Wirklichkeit aus der Krankheit und Unzufriedenheit zu erlösen. Ein kranker Mensch ist unzufrieden und ein unzufriedener Mensch ist krank. Diese unausweichliche Verbindung zwischen Gesundheit und Zufriedenheit zwingt uns zu einer neuen Sichtweise, einer ganzheitlichen Betrachtung, die beim Menschen selbst beginnt.

Sind wir bereit, unsere PERSPEKTIVE zu ändern, nicht auf der objektiven Wahrheit zu beharren, sondern Kompromisse mit unseren MITMENSCHEN einzugehen, so erlösen wir uns von unserem festgefahrenem Glauben, welcher Krankheit und Unzufriedenheit überhaupt erst ermöglicht. Verstehe ich Krankheit als Signalfunktion, dann habe ich keine Angst mehr vor ihr, sondern erkenne sie als Notwendigkeit, um über mich und die Welt zu lernen. Wie sollte Fortschritt ohne Rückschritt existieren? Und wie Gesundheit ohne Krankheit?

Und darum geht es in der Odyssee. Dieser Lernprozess, indem wir uns andauernd auf Irrwegen befinden, anzuerkennen, führt uns automatisch in die Liebe, die Kraft der Annahme und des Seins. Wehren wir uns nicht mehr gegen Ereignisse, sondern schreiten ihnen mit Tugendhaftigkeit entgegen, kommen wir unserem Ziel, der Erlangung von Zufriedenheit und Gesundheit, SCHRITT FÜR SCHRITT näher. Also bedenke: Das Leben ist ein Marathon, kein Sprint. Und auch wer rastet, der rostet

Erkenne die DUALITÄT in allem Sein, die Zweispaltung und Kategorisierung des Denkens und du wirst begreifen, dass dein Verstand dir Tag für Tag Streiche spielt. Erst die Vereinigung der Logik mit dem Gefühl, kann unsere Selbst- und Nächsten-Liebe wieder in den Alltag integrieren und so zu einer Spiritualisierung unserer Gesellschaft führen, deren Basis ein toleranter Austausch zur Verwirklichung der harmonischen Existenz allen Lebendens ist. Oder einfach ausgedrückt: Höre wieder mehr auf dein Herzgefühl, deine Intuition zu vertrauen.

Wer mehr erfahren will, findet hier Tristans Autorenprofil.

Am Dienstag, den 7.04., bei Veröffentlichung, erscheint ein Ausschnitt aus dem Buch Odyssee im 21. Jahrhundert, etwas später dann auch aus dem Kommunen-Buch.

@odyssee21 @denkmalpodcast

Inhaltsverzeichnis

00:00:00 Einleitung

00:02:00 Die Kernbotschaft des Buches 

00:04:44 Erkenntnisse & Auffälligkeiten der Wissensgeschichte

00:07:13 Wie (weit) können wir erkennen?

00:18:06 Über die Prinzipien des Non-Dualismus

00:22:30 Krankheit schätzen lernen

00:25:30 Einfachheit als Lösung

00:29:01 Kommunikation & Objektivität

00:34:20 Spiritualität & Liebe

00:40:37 Arbeit & Materialismus

00:43:05 Was Kunst und Wissenschaft voneinander lernen können

00:49:10 Schlusswort & Ausschnitt aus dem Buch